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Tschechien: Bald zu Kaffee und Kuchen auf dem Burgsberg

Es fehlt nicht mehr viel, dann eröffnet die Baude auf der markanten Erhebung im tschechischen Varnsdorf.

Von Steffen Neumann
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Die Baude auf dem Burgsberg (Hrádek) bei Varnsdorf (Warnsdorf).
Die Baude auf dem Burgsberg (Hrádek) bei Varnsdorf (Warnsdorf). © Steffen Neumann

Immer kleiner wird die Liste der Aufgaben, die an der Burgbergwarte auf dem Hausberg Hrádek (Burgsberg) der Stadt Varnsdorf (Warnsdorf) noch zu tun ist. Erst fiel das Gerüst an der Dominante der Stadt. Nun ist auch das Restaurant samt Saal fertig. Und jetzt hat die Sanierung der Terrasse begonnen. Das wird noch mal kompliziert. „Abrissarbeiten, schwierige Betonarbeiten an der Gewölbekonstruktion und den Pfeilern“, nennt Stadtsprecher Tomáš Secký die nächsten Herausforderungen. Aber das war es dann auch schon mit den Bauarbeiten an der Baude. Was dann noch zu tun ist, spielt sich alles außerhalb ab. Die Stadt erneuert die Straße, die zur Baude führt und verlegt Leitungen für die Wasserversorgung und die Kanalisation. Dann muss nur noch ein Betreiber gefunden werden. In den nicht gerade einfachen Zeiten für die Gastronomie auch kein Kinderspiel. Aber Bürgermeister Roland Solloch ist optimistisch. Denn er sieht das Potenzial des Ausflugsrestaurants und meint damit die Grenzlage. „Schon bald gibt es hier wieder Kaffee und Kuchen.“ Solloch sagt die zweite Satzhälfte bewusst auf Deutsch, denn er hofft auf Gäste aus Sachsen. Sie liefern ihm gewissermaßen den Grund für die verhältnismäßig hohen Ausgaben. Weit über eine halbe Million wird die Stadt am Ende in die Sanierung gesteckt haben.

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