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Tschechiens Präsident Zeman aus Krankenhaus entlassen

Nach einer Woche im Krankenhaus ist Tschechien Präsident Zeman wieder entlassen worden. Er war offenbar wegen Erschöpfung behandelt worden.

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Milos Zeman bei einem Besuch in Potsdam
Milos Zeman bei einem Besuch in Potsdam © Ralf Hirschberger/dpa

Prag. Der tschechische Präsident Milos Zeman ist nach mehr als einer Woche aus der Klinik entlassen worden. Der 76-Jährige verließ am Mittwoch der Agentur CTK zufolge das Zentrale Militärkrankenhaus in Prag. Für den Nachmittag standen bereits erste Arbeitstreffen mit Politikern auf dem Programm. Nach Angaben seines Sprechers war Zeman wegen Flüssigkeitsmangels und Erschöpfung ärztlich behandelt worden. Ex-Präsident Vaclav Klaus, der in derselben Klinik wegen Bluthochdrucks untersucht wurde, konnte bereits am Freitag nach Hause entlassen werden.

Für Kritik hatte die Informationspolitik von Zemans Sprecher Jiri Ovcacek gesorgt, der tagelang keine Angaben zum Gesundheitszustand des Staatsoberhaupts gemacht hatte. Er ging nun zum Gegenangriff über und wies Kritikern des Präsidenten «Heuchelei» vor. Der frühere tschechoslowakische und tschechische Präsident Vaclav Havel (1936-2011) habe mehr als 200 Tage im Krankenhaus verbracht, argumentierte der Sprecher. Havels Gesundheit war nach seinen Gefängnisaufenthalten als Dissident während des Sozialismus stark angegriffen gewesen. (dpa)