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Varnsdorf: Ergebnis der Blitzer-Ermittlung

Laut Polizei sind die Tempo-Messungen in der tschechischen Stadt illegal gewesen. Davon waren auch viele deutsche Autofahrer betroffen. Und nun?

Der Blitzer in Studanka, einem Ortsteil von Varnsdorf.
Der Blitzer in Studanka, einem Ortsteil von Varnsdorf. © Matthias Weber

Mehr als 20 Millionen Kronen kassierte die Firma Water Solar Technology in den vergangenen Jahren. So viel Geld erhielt die Firma aus Bußgeldern, die wegen erhöhter Geschwindigkeit in Varnsdorf verhängt wurden. Unter den Temposündern waren auch viele Deutsche, die in der Stadt an der Grenze zu Sachsen unterwegs waren.

Doch der Betrieb der vier stationären Blitzer soll illegal gewesen sein. Das geht aus den Ermittlungen der tschechischen Polizei hervor, die nun abgeschlossen wurden. Demnach schlägt die Polizei Klagen gegen vier Personen und eine Firma vor, darunter auch den früheren Bürgermeister von Varnsdorf Stanislav Horacek und seinen Stellvertreter Josef Hambalek. Der Bürgermeister musste sogar schon für einige Wochen in Untersuchungshaft. Von allen Beschuldigten wurde das Eigentum beschlagnahmt.

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Ob die vier und die Firma vor Gericht landen, entscheidet Staatsanwalt Jan Vesely. Eine Entscheidung wird in einigen Monaten erwartet.

Die Blitzer wurden Anfang dieses Jahres wieder abgebaut. Ganz aufgegeben hat die Stadt die Geschwindigkeitsmessung aber nicht. In Zusammenarbeit mit der staatlichen Polizei werden mobile Messungen durchgeführt. Auch der Aufbau stationärer Blitzer ist weiterhin geplant, allerdings nicht innerhalb der nächsten Monate. Und dann auch auf reguläre Weise, wie ein Stadtsprecher betont.

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