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Tschernobylkinder in Kamenz

Der erste Durchgang der Ferienaktion des Vereins „Kinder von Tschernobyl“ ist da. Am Dienstag war Stadtrundgang.

© Matthias Schumann

Kamenz.Am 4. Juni startete die diesjährige Ferienaktion des Vereins „Kinder von Tschernobyl“. Die erste Gruppe mit 15 Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 13 Jahren und zwei Betreuerinnen aus Buda-Koschelewo in Weißrussland ist am Montag eingetroffen. Am Dienstagvormittag gab es einen kleinen Stadtrundgang mit dem Vereinsvorsitzenden Georg Tietzen. Er führte die interessierten Gäste unter anderem ins Sakralmuseum der Klosterkirche St. Annen und über den Marktplatz. Die Kinder aus dem vor mehr als 30 Jahren verstrahlten Gebieten verleben in und um Kamenz drei Ferienwochen. Erstmals gibt es dabei die Kombination aus einer Heim- und einer Familienvariante. Von Montag bis Freitag werden die Kinder und Betreuer im Vereinskinderhaus in der Fichtestraße wohnen, betreut und versorgt. Von Freitagabend bis Montag früh nehmen dann deutsche und sorbische Familien die Kinder bei sich auf. Am 3. August wird dann die zweite Gruppe mit 20 an Diabetes erkrankten Kindern im Alter von 10-16 Jahren und fünf Betreuerinnen in Kamenz erwartet. (SZ)

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