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Tschüss Bussi Bär

Die Kita Altenberg wünscht sich einen neuen Namen. Vorschläge waren gefragt. Nun fiel im Stadtrat die Entscheidung.

© Symbolbild dpa

Von Mandy Schaks

Altenberg. Seit Jahren gehen die Altenberger Steppkes in die Kindertagesstätte „Bussi Bär“. Die Mitarbeiter fanden den Namen nun nicht mehr zeitgemäß und für die größeren Kinder auch nicht altersgerecht. Außerdem vermissten sie einen Bezug zur Region. Deshalb regten sie eine Umbenennung an. Den Erzieherinnen ist es wichtig, dass sich die Kinder mit dem Namen identifizieren und dieser auch eine Verbindung zu ihrer Heimat darstellt. Sie selbst favorisierten „Entdeckerland Bergkinder“.

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Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates griff den Gedanken auf und bezog die Einwohner der Kernstadt mit ein. Sie waren aufgerufen, sich an der Namensfindung zu beteiligen. Die Resonanz überraschte – es gingen nämlich nur wenige Ideen ein. Am Ende lagen 13 Vorschläge auf dem Tisch plus dem der Erzieherinnen, auf denen insgesamt 18 Namen standen. Das waren nun nicht so viele, sodass die Stadträte, allen voran die Freien Wähler, erst einmal nachdachten, ob angesichts des geringen Interesses überhaupt eine Notwendigkeit zur Umbenennung besteht. Denn es stellte sich auf Nachfrage heraus, dass das auch Kosten nach sich zieht. So ist dann zum Beispiel ein neuer Schriftzug an der Kindertagesstätte erforderlich, ebenso Briefbögen mit neuem Briefkopf. Doch andere Stadträte sahen keinen Grund, dem Wunsch der Kita nicht zu entsprechen.

Vier Vorschläge kamen schließlich in die engere Auswahl: Bergkinder, Quirlequitsche, Altenberger Strolche und Pin der Bär. Mehrheitlich wurde beschlossen, dass die Kita ab 1. Januar 2018 Bergkinder heißt.