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Radeberg

Erstes Spiel nach langer Coronapause

Am Samstag trifft der Kreisoberligist Wachau im Kreispokal-Halbfinale auf die Kicker des SV Oberland Spree. Warum Zuschauer zeitiger kommen sollten.

Dietmar Rösler, Trainer des Fußballvereins TSV Wachau, musste durch die Coronapandemie das Vereinsgelände schließen. Nun gibt es wieder ein Spiel.
Dietmar Rösler, Trainer des Fußballvereins TSV Wachau, musste durch die Coronapandemie das Vereinsgelände schließen. Nun gibt es wieder ein Spiel. © René Meinig

Wachau. Endlich wieder ein Hauch von Fußball-Normalität. Darauf hat sich Dietmar Rösler schon lange gefreut. Rösler ist der Sportliche Leiter bei den Hobbykickern des TSV Wachau. In den vergangenen Monaten hatte er sich gefragt, wann und vor allem wie es weitergehen wird, mit dem Fußball in der Kreisoberliga, der Klasse, in der seine Wachauer spielen. 

Es geht weiter, und zwar schon an diesem Samstag. Da tritt die erste Mannschaft, der Kreisoberligist TSV Wachau, im Kreispokal-Halbfinale auf den SV Oberland Spree (Samstag, 15. August, Anstoß: 15 Uhr). „Wir sind alle gespannt, hoffen auf ein tolles Pokalspiel“, so Dietmar Rösler. 

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Die andere Halbfinalbegegnung findet in Königsbrück statt. Dort trifft der SV Königsbrück/Laußnitz auf die Vertretung der SG Großnaundorf. So kehrt für diese vier Amateurklubs wieder so etwas wie Fußball-Alltag ein. Daran war ja in den vergangenen Monaten wegen der Corona-Pandemie nicht zu denken. Da war der Spielbetrieb eingestellt worden.

Drei Testspiele hatten die Wachauer in den vergangenen Wochen bestritten. Zwei gewonnen, eines verloren. Favorit sei am Samstag aber sicher die Vertretung aus dem Oberland, findet Dietmar Rösler. Die spielen zwar in der gleichen Liga wie die Wachauer, haben aber einige Tschechen im Kader, die bereits in oberen Ligen gespielt haben. 

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So setzt man beim gastgebenden TSV Wachau auf den Heimvorteil. Rösler rät allen Zuschauern zeitiger als sonst zum Sportplatz zu kommen. Denn natürlich habe man, so der Sportliche Leiter, auch ein Hygienekonzept, an das sich Akteure wie Zuschauer halten müssen. Sollten es die Wachauer ins Kreispokal-Endspiel schaffen, werden sie nicht weit fahren müssen. In diesem Fall findet das Finale in Lomnitz statt. (SZ/rk)

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