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TU Dresden startet Forschungsprojekt zum Burnout-Syndrom

Mit einem großangelegten Forschungsprojekt will die Technische Universität Dresden das Burnout-Syndrom näher erforschen. Über zwölf Jahre hinweg sollen mehrere tausend Menschen untersucht werden.

Dresden. Mit einem großangelegten Forschungsprojekt will die Technische Universität Dresden das Burnout-Syndrom näher erforschen. Über zwölf Jahre hinweg sollen mehrere tausend Menschen untersucht werden, teilte die TU am Montag mit. Damit ist die Studie nach Angaben der TU das weltweit größte Forschungsprojekt zum Thema Burnout. Verantwortlich für die Studie, die am 15. Januar startet, ist die Professur für Biopsychologie. Probanden müssen zwischen 18 und 68 Jahre alt sein und können sich im Internet über die Studie informieren. „Teilnehmen können völlig gesunde Menschen als auch solche, die sich bereits abgearbeitet, müde und ausgebrannt fühlen“, hieß es. Sie sollten zudem einen deutschsprachigen Fragebogen ausfüllen können.

Zunächst werden in einer Online-Erhebung Faktoren wie Stress, die persönliche Schlaf- und Lebensqualität, Arbeitsbedingungen sowie Persönlichkeitsmerkmale erfasst. Wer möchte, kann zudem an Leistungstests teilnehmen oder Blut- oder Haarproben zur Verfügung stellen. Damit soll Stress auch biologisch analysiert werden.

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Die Wissenschaftler wollen vor allem zur Verbreitung und den Ursachen der psychischen Erkrankung forschen. Noch wisse man erschreckend wenig über Ursprung und Entstehung von Burnout, hieß es. Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse sollen bessere Vorsorgestrategien und effektivere Behandlungsmöglichkeiten entwickelt werden. (dpa)