merken
Deutschland & Welt

TÜV genehmigt BER-Terminal

Der TÜV hat alle Sicherheitsanlagen abgenommen. Der Flughafenchef äußert sich euphorisch. Die Corona-Pandemie hilft sogar bei der Eröffnung.

Blick auf den künftigen Hauptstadtflughafen BER
Blick auf den künftigen Hauptstadtflughafen BER © Tino Schöning/dpa

Von Thorsten Metzner

Der TÜV hat alle Sicherheitsanlagen im Terminal des neuen Hauptstadtflughafens abgenommen. Das hat Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup gerade im BER-Sonderausschuss des Brandenburger Landtages verkündet, der in einer Telefonkonferenz läuft. "Wir haben die Arbeiten so weit abgeschlossen, dass wir alle erforderlichen Bescheinigungen der Bauaufsicht zuleiten konnten", sagte Lütke Daldrup. Auch für die Kabelgewerke liege die erforderliche Bescheinigung des TÜV vor.

Auf Nachfrage wiederholte Lütke Daldrup: "Da alle Sachverständigenbescheinigungen vorliegen, umfasst das auch die Anlagengruppe 6". Das sind die Kabelgewerke. Die Mängel an den Sicherheitskabeln waren zuletzt das größte Problem für die angekündigte Eröffnung am 31.Oktober 2020.Der Flughafenchef betonte: "Die Inbetriebnahme des BER war noch nie so sicher. Es gibt für die Inbetriebnahme am 31.Oktober 2020 keine Risiken.

Anzeige
Verstärkung in IT und Projektleitung gesucht
Verstärkung in IT und Projektleitung gesucht

Das Maschinenbauunternehmen AUMA Drives GmbH sucht einen Projektleiter Produkteinführung (m/w/d) und einen Senior IT-Administrator (m/w/d).

Corona-Pandemie hilft bei BER-Eröffnung

Schon seit einigen Wochen äußerte sich die Flughafengesellschaft immer wieder optimistisch, den Zeitplan bis Ende Oktober einhalten zu können. Kurioserweise profitiert man dabei sogar von der Corona-Pandemie. Weil der Flugverkehr massiv eingebrochen ist, rechnet Flughafenchef Lütke Daldrup mit weniger Fluggästen und daher weniger Problemen. „Das wird natürlich auch die Inbetriebnahme insgesamt vereinfachen, weil wir nicht unter Volllast eröffnen müssen“, sagte er.

Auch die Beschaffung von Baumaterial sei kein Problem, sagte ein Sprecher in der vergangenen Woche. Lediglich ein paar Bauarbeiter aus Osteuropa hätten nicht wie geplant kommen können. Zudem wurde vor einigen eine Brandschutzübung mit 20.000 Komparsen wegen der Kontaktsperre verschoben.

Mehr zum Thema Deutschland & Welt