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Deutschland & Welt

TV-Teams bedrängt und beleidigt

Journalisten des ZDF sind in Halle bedrängt worden. Auch in Leipzig kam es zu einem Zwischenfall.

© Symbolfoto: Ellger

Halle/Leipzig. Im Zusammenhang mit einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen ist in Halle in Sachsen-Anhalt ein Kamerateam des ZDF nach Angaben der Polizei bedrängt worden. Das Team habe in der Nähe eines Wagens der Demonstranten Aufnahmen machen wollen, dann sei es zu verbalen Attacken gegen die Journalisten gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei sei dazwischen gegangen, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Das ZDF-Team habe später unter Polizeischutz freiwillig den Marktplatz verlassen. Verletzt wurde demnach niemand. Viele der teils stark alkoholisierten Menschen in Halle gehören laut Polizei zum Fanspektrum des Halleschen FC.

Bereits am Freitag ist laut Polizeiangaben ein MDR-Medienteam von einem 28-jährigen Deutschen beleidigt worden. Der Vorfall habe sich Mittag auf dem Leipziger Hauptbahnhof zugetragen, teilte die Bundespolizei am Samstag mit. Der Mann habe das Kamerateam mehrfach lautstark und „ehrverletzend“ beleidigt, wie es hieß. Die MDR-Mitarbeiter hatten gerade Filmaufnahmen auf dem Querbahnsteig gemacht, wie es weiter hieß. Eine Redakteurin habe den Vorfall bei der Bundespolizei angezeigt. Der polizeibekannte Tatverdächtige sei von Beamten gestellt worden. Es sei ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet worden. (epd/dpa)

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