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TV-Debatte nun doch mit AfD

Die SWR-Fernsehdebatte vor der rheinland-pfälzischen Landtagswahl wird nach langem Hin und Her nun mit sechs Parteien stattfinden

Mainz. Die SWR-Fernsehdebatte vor der rheinland-pfälzischen Landtagswahl wird nach langem Hin und Her nun mit sechs Parteien stattfinden. Das teilte der Südwestrundfunk am Mittwoch in Mainz mit und nannte neben den drei im Landtag vertretenen Parteien CDU, SPD und Grüne auch FDP, Linkspartei und AfD als Teilnehmer auf. Kurz zuvor hatte die SPD angekündigt, Landeschef Roger Lewentz anstelle von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in die am 10. März geplante Gesprächsrunde zu schicken.

Die TV-Debatte stand zuletzt auf der Kippe, weil Dreyer nicht an Talkrunden teilnehmen will, wenn Vertreter der rechtskonservativen Alternative für Deutschland (AfD) dabei sind. Daraufhin lud der SWR nur die Spitzenkandidaten von SPD, CDU und Grünen zu der Diskussion ein. Die Vertreter von AfD, FDP und Linken sollten im Anschluss per Interviews eingespielt werden.

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CDU-Landeschefin Julia Klöckner, die als Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl antritt, sagte deshalb ihre Teilnahme an der Fernsehdebatte ab. SWR-Intendant Peter Boudgoust hatte an die Parteien appelliert, ihre Positionen in dieser Frage noch einmal zu überdenken. (dpa)