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Radebeul

Über 200 Weihnachtsbäume für das große Feuer

400 Besucher trafen sich auf dem Sportplatz – bei Bratwurst, Glühwein und organisiert von der Lindenauer Feuerwehr.

Prasselte in den Abendhimmel – das Feuer der Lindenauer Feuerwehr-Kameraden am Samstagabend.
Prasselte in den Abendhimmel – das Feuer der Lindenauer Feuerwehr-Kameraden am Samstagabend. © SZ Peter Redlich

Radebeul. Wenn unten an der Elbe am Samstagabend sechs Grad am Thermometer angezeigt werden, dann sind es auf der Höhe im Radebeuler Ortsteil Lindenau vier Grad weniger. Doch kalt wurde unter dem fast Vollmondhimmel zwischen 17 und 20 Uhr dort keinem. Die Kameraden der Lindenauer Feuerwehr hatten zu ihrem alljährlichen Weihnachtsbaum-Verbrennen auf dem Sportplatz eingeladen.

Wie beliebt der Treff nicht nur bei den Lindenauern selbst ist, zeigt sich schon an den Vortagen, wenn der Berg an ausgedienten Nadelbäumen zusehends wächst. Bis auf über 200 ausrangierte Bäume wuchs der Haufen, den die Mädchen und Jungs der Jugendfeuerwehr einsammelten. Die Nachwuchsfeuerwehrleute sind es, die die Vorbereitungen für das große Feuer organisieren, sagt Lindenaus Wehrleiter Dirk Arps. Jeder, der einen Baum brachte, bekam dafür einen Zettel als Gutschein für einen Glühwein oder einen alkoholfreien Punsch. Am Glühweinausschank und an den Grills für die Bratwürste agierten dann die aktiven Kameraden, unterstützt von Ehefrauen und Freunden.

Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint

Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Familien aus ganz Radebeul und selbst aus Dresden nutzten die Gelegenheit zum ersten großen Treffen am Lagerfeuer. Für die Kinder hatte die Jugendfeuerwehr eine Extra-Feuerschale aufgebaut. Darauf wurde den ganzen Abend fleißig Knüppelkuchen gebacken. Wehrleiter Arps: „Es ist toll, wie viele uns hier unterstützen. Es wäre schön, wenn einige der jungen Leute künftig auch unsere freiwillige Feuerwehr verstärken.“

Nachwuchs gewinnen sei eine der Aufgaben der Lindenauer Kameraden in diesem Jahr. In Aussicht haben sie 2020 auch einen neuen Mannschaftstransportwagen, den sie dringend brauchen. Für den werde dann auch eine Unterstellmöglichkeit nötig, so Dirk Arps. Außerdem stehen die Kameraden im nächsten Jahr vor einem großen Ereignis – 2021 vor 100 Jahren wurde die Lindenauer Feuerwehr gegründet.

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