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Bauen und Wohnen

Übergabe von Unterlagen immer regeln

Bauherren sollten vertraglich festlegen, welche Dokumente von externen Dienstleistern ausgehändigt werden müssen. 

Beim Hausbau arbeiten fast immer externe Fachingenieure mit. Welche Unterlagen sie an den Bauherren herausgeben müssen, ist gesetzlich nicht geregelt. © dpa-tmn/Jens Schierenbeck

Düsseldorf. Wer ein Haus baut, beauftragt meist auch externe Fachingenieure. Bauherren sollten vertraglich regeln, welche Dokumente ihnen diese später herausgeben müssen. Das empfiehlt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

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Die Experten erstellen etwa Bodengutachten oder vermessen das Grundstück, kümmern sich um Schall- und Wärmeschutz oder das Tragwerk. Wichtige Unterlagen sind je nach Aufgaben etwa das Bodengutachten, die Energieplanung zu Gebäudehülle und -technik, der Gebäudeenergieausweis oder Berechnungen zur Statik.

Gesetzlich ist die Herausgabe von Dokumenten durch Fachingenieure nicht geregelt, wie die Verbraucherzentrale anmerkt. Bislang werde sie auch in Verträgen nur selten festgelegt. 

Dennoch sei es wichtig, die Übergabe im Falle einer Kündigung oder des geordneten Projektabschlusses zu regeln. Bauherren könnten dabei ausschließen, dass ihre Vertragspartner Zurückbehaltungsrechte geltend machen, raten die Verbraucherschützer. Sonst könnten diese die Herausgabe vom Ausgleich offener Honoraransprüche abhängig machen, die der Bauherr für unbegründet hält - und so Druck ausüben. (dpa/tmn)

Literaturtipp: Peter Burk, "Kosten- und Vertragsfallen beim Bauen", Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen 2019, 352 Seiten, ISBN 978-36336-097-9, 34,90 Euro

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