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Übergriffe auf SZ-Reporter

Erneut wurde ein Journalist am Rande einer Pegida-Demonstration in Dresden angegriffen. Mehrere Männer verfolgten den Reporter und bedrohten ihn

© Symbolfoto: Robert Michael

Dresden. Erneut wurde ein Journalist am Rande einer Pegida-Demonstration in Dresden angegriffen. Mehrere Männer verfolgten den Reporter der Sächsischen Zeitung am Montagabend durch ein Einkaufszentrum in der Innenstadt. Dort bedrohten sie den 49-Jährigen mehrfach.

Der Reporter hielt sich auf dem Postplatz auf, um über die Pegida-Kundgebung zu berichten. Als die rund 2 500 Teilnehmer (laut Forschungsgruppe „Durchgezählt“) nach 19 Uhr zu ihrer Runde durch die Altstadt starteten, wurde er von einem mutmaßlichen Teilnehmer angesprochen und beleidigt. Der Täter folgte mit weiteren Komplizen dem Journalisten in die Altmarkt-Galerie. Sie umringten ihn im Untergeschoss, hielten ihn fest, bedrängten und bedrohten ihn. Wenige Minuten später kam es zu einer erneuten Bedrohung in einem Geschäft im Obergeschoss des Einkaufszentrums. Offenbar war der Journalist von drei Tätern dorthin verfolgt worden. Erst als eine Verkäuferin die Polizei alarmierte, flüchtete das Trio.

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Der 49-jährige Journalist hat bei der Polizei Anzeige wegen Bedrohung erstattet. Bei Pegida-Demos kommt es immer wieder zu verbalen Ausfällen und Übergriffen auf Pressevertreter. (SZ)