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Görlitz

Überhaupt kein Kinderspiel

Redakteurin Daniela Pfeiffer über Erziehernot in Kindereinrichtungen - ein Kommentar. 

© Montage: SZ-Bildstelle

Sie sollen immer nett und freundlich sein, ganztags lächeln, jedes noch so kleine Wehwechen von Leon, Mia, Emil oder Hannah sofort erkennen und beheben und sich selbstverständlich auch mit den Eltern bestens verstehen. Dass vielen Erzieherinnen das mit zunehmenden Berufsjahren nicht mehr so leicht fällt, dürfen sie nicht zeigen. Rückenschmerzen sind oft Dauerthema, zu viele Kinder in der Gruppe tun ihr Übriges.

Doch nur sehr langsam verbessert sich die Situation für Erzieher. Nach und nach verstärkt eine jüngere Generation bereits die Einrichtungen und entlastet ältere Erzieher ein wenig. Im Juni kommt ein weiterer, kleiner Schritt, indem es mehr Zeit für die Arbeit gibt, die nicht direkt am Kind erfolgt. Elterngespräche sind das, das Erstellen der Mappen für jedes Kind, die Vorbereitung von Feiern oder Projekten. All das haben die Erzieher bislang auch getan – so nebenbei. Jetzt wird das endlich vernünftig geregelt. Doch auch der dadurch entstehende Mehrbedarf an Erziehern muss erst mal gedeckt werden. Für viele Kitas bleibt das eine echte Herausforderung.

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