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Überladen auf der Autobahn

Zwei auffällige Transporter haben am Mittwoch die Aufmerksamkeit den Polizei geweckt – nicht ohne Grund.

© dpa

Bautzen.Zwei überladene Fahrzeuge haben Autobahnpolizisten am Mittwoch auf der A 4 aus dem Verkehr gezogen. Ein Renault Master fiel ihnen auf, weil die Reifen und Federn auffällig plattgedrückt waren. Die Waage bestätigte, dass der Transporter statt zulässig 3,5 Tonnen gut eine Tonne schwerer war. Das Fahrzeug hatte auf der Reise von Irland nach Polen bereits 2.400 Kilometer zurückgelegt. Dem 59-jährigen Fahrer und auch der Halterfirma droht jetzt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. Gleiches gilt auch für einen weiteren Renault Master, der einen BMW X6 geladen hatte sowie einen Hänger mit einem VW-Sharan und einem Audi A6 zog. Anhängelast und auch die Gesamtmasse des Gespanns waren um jeweils zweieinhalb Tonnen überschritten. Der 33-jährige Fahrer musste sich um die Umladung kümmern. Außerdem erwartet ihn ein erhöhter Regelsatz des üblichen Bußgeldes, weil die Überladung offensichtlich vorsätzlich geschah. (szo)

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Polizeibericht vom 15. März

Drei Fahrer unter Drogen

Kamenz/Schwepnitz. Mehrere Fahrer unter Drogen haben Beamte des Kamenzer Reviers am Mittwoch erwischt. In der Feigstraße wurde mittags eine 54-Jährige kontrolliert, die unter Einwirkung von Amphetaminen stand. Zugleich hatte sie Utensilien zum Rauschgiftkonsum dabei. Jedoch hatte sie keine Fahrerlaubnis mehr. Ebenso berauscht und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war ein 27-Jähriger, der in Schwepnitz gestoppt wurde. Einen Joint geraucht hatte ein 48-Jähriger, der am Abend auf der Kamenzer Nordstraße unterwegs war. Den ersten beiden Ertappten drohen Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, dem dritten Bußgeld, Punkte und ein Fahrverbot.

Unter Alkohol und ohne Gurt

Radeberg. Ein 45-jähriger Ford-Fahrer hat am Mittwochvormittag in Radeberg die Polizei auf sich aufmerksam gemacht. Weil er keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte, stoppten die Beamten ihn – und rochen seine Fahne. Der Test ergab einen Wert von 1,12 Promille. Er erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Getrunken und gefahren

Wehrsdorf. Knapp unter der Grenze von 1,1 Promille lag am Mittwochabend edr Blutalkohol-Wert eines 19-Jährigen, der in der Oppacher Straße in Taubeheim kontrolliert worden ist. mit seinen 1,06 Promille kommt er knapp an einem Strafverfahren vorbei. Dennoch muss er ein Bußgeld von 500 Euro zahlen, er kassierte zudem zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot.

Geblitzt und Fahrverbot kassiert

Nebelschütz. Mehr als 40 Stundenkilometer zu schnell war Mittochvormittag ein VW mit Bautzener Kennzeichen auf der S 95 unterwegs. Am Abzweig Nebelschütz ist Tempo 70 zulässig, und das haben Polizeibeamte viereinhalb Stunden überwacht. 1.600 Fahrzeuge passierten in der Zeit die Messstelle, 74 wurden geblitzt. Dem Schnellsten dorhen für seine 111 Stundenkilometer 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot.

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