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Überparteilicher Aufruf von Brähmig

Eine knappe Woche nach der verlorenen Wahl ist der CDU-Abgeordnete Gastgeber einer Feier und übt Kritik.

© Daniel Förster

Pirna. Vorgezogener CDU-Festakt am Donnerstagabend zum Tag der Deutschen Einheit auf Schloss Graupa. Als Festredner blickten Ex-Kanzleramtsminister Friedrich Bohl und Landrat Michael Geisler auf die bewegte Zeit vor 27 Jahren zurück. Doch bei den Gesprächen gab es fast nur ein Thema: das schlechte Abschneiden der Union bei der Bundestagswahl. Für Gastgeber Klaus Brähmig war es der erste öffentliche Auftritt, seitdem klar ist, dass er das Direktmandat an Frauke Petry abgeben muss.

Brähmig hält nun Petry vor, die Wähler betrogen zu haben. „Ich weiß nicht, was man mit mir getan hätte, wenn ich nach der Wahl aus der CDU ausgetreten wäre“, sagte er zur SZ. Petry teilte postwendend nach der Wahl mit, dass sie die AfD verlässt. Brähmig sagte nun: „Partei- und vereinsübergreifend sollten wir dafür sorgen, dass nicht die Nörgler und Wutmenschen das Bild unserer wunderschönen Heimat prägen!“ Am Freitag kritisierte er per Facebook einen Morgenpost-Beitrag, in dem es hieß, er wolle sich an Petry rächen. (SZ/dsz)

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