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Uhrenkonzern optimistisch

Die Swatch Group legt neue Zahlen vor. Die dürften auch die vielen Uhrmacher im Müglitztal begeistern.

© Archiv: Kamprath

Glashütte/Berlin/Biel. Die Uhrenbranche steht offenbar vor einem guten Jahr. So sieht es zumindest der weltgrößte Uhrenkonzern, die Swatch Group, zu der auch die im Müglitztal tätige Manufaktur Glashütte Original und die Uhrenfabrik Union Glashütte gehören.

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Wie der Konzern mitteilt, habe es für alle Marken einen guten Start gegeben. „Die Swatch Group erwartet ein weiteres sehr positives Wachstum“, heißt es. Wie das in Düsseldorf erscheinende Handelsblatt berichtet, legte der Absatz des Konzerns im Januar um rund 13 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu. Das sei nicht nur die neunte monatliche Steigerung in Folge, sondern auch der größte Zuwachs seit 2012.

Ein Grund sei die wieder ansteigende Nachfrage auf dem chinesischen Markt. Einen besonderen Schub gab es durch das chinesische Neujahrsfest Mitte Februar. Aus diesem Anlass werden gern Uhren geschenkt. „Das dürfte erklären, weshalb der Absatz im Reich der Mitte im Januar um satte 44 Prozent zulegte“, schreibt das Handelsblatt. Und auch in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gab es ein Plus von 21 Prozent.

Auch 2017 lief gut für den Konzern und seine Tochterfirmen, vor allem durch erhöhte Nachfragen in Asien und in der pazifischen Region. Demnach habe es laut Swatch Group ein dynamisches Wachstum in allen Preissegmenten gegeben, den stärksten Anstieg verbuchte das Prestige- und Luxussegment, zu dem neben Omega und Breguet auch Glashütte Original gehören. Die Swatch Group beschäftigt mehr als 35 400 Personen in über 50 Ländern. 2017 betrug der Nettoumsatz sieben Milliarden Euro (2016: 6,6 Mrd.), der Nettogewinn 656 Millionen Euro (2016: 515 Mio). (SZ/mb)