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Zu Fuß in die Sicherheit

Zwei SZ-Reporterinnen haben sich aufgemacht zur ukrainischen Grenze, wo Zigtausende Flüchtlinge ankommen. Schon unterwegs haben sie eine erschütternde Begegnung.

Von Franziska Klemenz & Stella Schalamon
 3 Min.
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Es kommen immer mehr: Flüchtlinge aus der Ukraine auf dem Weg nach Polen am Grenzübergang Medyka.
Es kommen immer mehr: Flüchtlinge aus der Ukraine auf dem Weg nach Polen am Grenzübergang Medyka. © Pawel Sosnowski

Medyka. Während wir diesen Text schreiben, trennen uns noch 50 Meter von der Ukraine. Im östlichen Polen, in einem Ort namens Medyka. Hügel heben sich von steppiger Wiese ab. Autos mit Kennzeichen aus Frankreich, Polen, der Ukraine und Deutschland parken auf der Straße, auf der mit großen Abständen Busse, Autos, aber auch Menschen zu Fuß, mit Rollkoffern, Kinderwagen oder Kindern an der Hand ankommen – direkt aus dem Land, in dem seit einigen Tagen Krieg ist. Der Rauch von einem schwelendem Aschehaufen zieht herüber.

Hier in Medyka ist einer der acht Grenzübergänge, über die in den letzten Tagen laut polnischen Behörden etwa 300.000 Menschen aus der Ukraine eingereist sind – von mehr als einer halben Million Geflüchteter, die wegen des Kriegs bereits das Land verlassen haben. Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR rechnet mit bis zu vier Millionen.

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