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Die polnische Hilfsbereitschaft mischt sich mit Angst

In 14 Kriegstagen hat Polen mehr Menschen aufgenommen als die ganze EU im ganzen Jahr 2015. Die Anlaufstellen sind überfüllt, viele wollen weiter nach Westen.

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Immer mehr Geflüchtete kommen über die ukrainisch-polnische Grenze, wie hier in Medyka.
Immer mehr Geflüchtete kommen über die ukrainisch-polnische Grenze, wie hier in Medyka. © Pawel Sosnowski

Von Christoph von Marschall

Die Bahnhöfe im Osten Polens sind überfüllt mit Menschen, die Orientierung suchen. Es sind überwiegend Frauen und Kinder, die ihre bescheidenen Habseligkeiten in Rucksäcken und kleinen Rollkoffern mit sich führen.

Halt finden die Augen zumeist erst an den Schildern in ukrainischer Sprache, die in Przemysl, Krakau und anderswo den Weg zu geheizten Wartehallen, Suppenküchen, Erste-Hilfe-Posten und Aufnahmezentren weisen. Oft sind sie mit den ukrainischen Nationalfarben Blau und Geld verziert.

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