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Großenhain

Umbau der Förderschule teurer

Die Stadt hat in zweiter Runde eine Firma gefunden, die an der Förderschule baut. Doch das hat seinen Preis.

Wieder mal wird ein öffentliches Bauwerk teurer als geplant.
Wieder mal wird ein öffentliches Bauwerk teurer als geplant. ©  dpa / Symbolbild

Großenhain. Das haben etliche Stadträte nur murrend hingenommen. Stadtrat Falk Terrey sprach von einer „problematischen Entscheidung“. Kai-Uwe Schwokowski nannte sie „immerhin bedenklich“. Wieder einmal wird eine Baumaßnahme teurer als veranschlagt. 

Diesmal der Umbau der Förderschule am Großenhainer Remonteplatz. Knapp 120.000 Euro laut Vorlage, die Elektroarbeiten alleine 60.000 Euro. EZG-Chefin Dorothea Böhme, die die Arbeiten ausführt, saß selbst als Stadträtin in ihrer letzten Sitzung mit dabei. Allerdings nur als Zuhörerin, da sie in diesem Punkt weder mit diskutieren noch entscheiden durfte.

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An der Sache änderte das nichts, aber vielleicht ließen sich die Stadträte deshalb auch nicht auf längere Diskussionen ein. Stadtbaudirektor Tilo Hönicke erklärte jedenfalls, die Baupreissteigerung der letzten Monate sei für dieses Plus verantwortlich und man sei froh gewesen, in beschränkter Ausschreibung schließlich überhaupt eine Firma gefunden zu haben.

An der ersten öffentlichen Vergaberunde hatte sich niemand beteiligt. Außerdem habe die Stadt mit dem EZG immer gute Erfahrungen gemacht. Die Summe schlüsselt sich nun wie folgt auf: 89.000 Euro kommen zusätzlich als Fördergeld aus dem Schulinvest-Programm. Rund 31.000 Euro müsste die Stadt als weitere Eigenmittel zuschießen und die nimmt sie vom Konto „Vorsorgevermögen für 2019“. Geld, das die Stadt zurücklegen musste.

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