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Politik

Umfrage: AfD nur noch bei acht Prozent

Die internen Konflikte um den rechtsextremen Andreas Kalbitz scheinen der Partei zu schaden. In der Wählergunst fällt die AfD weiter ab.

Der Streit um Andreas Kalbitz (rechts) schadet offenbar der gesamten Partei.
Der Streit um Andreas Kalbitz (rechts) schadet offenbar der gesamten Partei. © dpa/Oliver Killig

Berlin. Die von internen Konflikten geprägte AfD verliert einer Umfrage zufolge an Zustimmung bei den Wählern. 

In dem am Samstag veröffentlichten RTL/ntv-Trendbarometer des Meinungsforschungsinstitut Forsa kommt die Alternative für Deutschland nur noch auf 8 Prozent. Das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Bei der Bundestagswahl 2017 hatte die Partei noch 12,6 Prozent erzielt.

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Der Ausschluss des Brandenburger Fraktionschefs Andreas Kalbitz aus der Partei sorgt in der AfD-Spitze derzeit für Streit. Kalbitz wehrt sich mit juristischen Mitteln gegen den Parteiausschluss, er hat inzwischen einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz beim Landgericht Berlin gestellt. Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland sieht den Rauswurf von Kalbitz kritisch. AfD-Chef Jörg Meuthen hält den Fall Kalbitz mit der Entscheidung des Bundesschiedsgerichts für "innerparteilich abgeschlossen".

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Die anderen Parteien konnten im RTL/ntv-Trendbarometer die Zustimmungswerte aus der Vorwoche halten. Die Union kommt weiter auf 38 Prozent, die SPD auf 14 Prozent. Die Grünen könnten aktuell mit 18 Prozent der Stimmen rechnen, die FDP mit 6 und die Linke mit 8 Prozent. (dpa)

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