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Umgestürzter Baum kappt Stromleitung

Etwa 2.000 Haushalte der Enso saßen am Montagabend in Bad Gottleuba-Berggießhübel im Dunkeln. Schuld war Sturmtief „Bennet“.

© Symbolfoto: SZ

Mit kräftigen Böen wirbelt Sturmtief „Bennet“ am Montagabend die Sächsische Schweiz durcheinander. Im Gebiet rund um Bad Gottleuba-Berggießhübel fiel in rund 2 000 Haushalten der Strom aus. Der Grund: Kurz vor 20 Uhr stürzte ein Baum bei Berggießhübel auf eine Freileitung. Das Kabel wurde dabei zerrissen. Die Mittelspannungsleitung führt vom Umspannwerk in Leupoldishain nach Berggießhübel und Bad Gottleuba. In Teilen von Bahra, Gottleuba, Markersbach, Raum, Hartmannsbach, Hellendorf und Göppersdorf fiel dadurch der Strom aus. Auch entlang der Bielatalstraße in Königstein soll es Stromausfälle gegeben haben. Anwohner berichten im sozialen Netzwerk Facebook von grünen Lichtblitzen, die zu sehen waren, kurz bevor der Strom weg war. Etwa eine Stunde saßen die Betroffenen im Dunkeln. Bis kurz vor 21 Uhr konnte die Energieversorgung Sachsen Ost den Strom schrittweise umschalten. „Um 20.50 Uhr waren alle betroffenen Haushalte wieder am funktionierenden Stromnetz“, sagt Enso-Sprecherin Claudia Kuba. Mitarbeiter des Energieversorgers waren bis Dienstagnachmittag vor Ort im Einsatz, um die Fehlerstelle bei Berggießhübel zu reparieren.

Der heftige Wind fegte auch andernorts Bäume um. Unter anderem blockierte ein Stamm die S 163 zwischen Hohnstein und Waltersdorf. Das wurde einer 22-Jährigen zum Verhängnis, die mit einem VW Caddy auf der Trasse unterwegs war. Gegen 18.30 Uhr am Montag stieß der Wagen gegen den umgekippten Baum. Die Autofahrerin bleib bei dem Unfall unverletzt. Wie die Polizei mitteilt, entstand jedoch am Pkw ein Sachschaden, der auf rund 2 500 Euro geschätzt wird. Die Feuerwehr wurde zur Unfallstelle gerufen, um den Baum von der Straße zu bekommen. Ausrücken musste die Feuerwehr auch zum Wehlener Weg im Kurort Rathen. Hier blockierte ebenfalls ein umgekippter Baum den Elberadweg. Gleich mehrere Bäume stürzten am Abend zwischen Wünschendorf und Dürrröhrsdorf-Dittersbach um und blockierten die Fahrbahn. Durch den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.

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Noch bis Dienstagnachmittag galt für den linkselbischen Teil der Sächsischen Schweiz eine Warnung vor Sturmböen sowie Gewittern mit Starkregen und Hagel. In Sebnitz bremste am Nachmittag heftiger Schneefall den Faschingsumzug aus. Dieser konnte erst verspätet starten.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/pirna und www.sächsische.de/sebnitz vorbei.

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