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Umparken in Mügeln

Die Regeln für das Abstellen der Autos im Heidenauer Wohngebiet ändern sich. Wer das Tabu der Fußwege missachtet, zahlt 20 Euro.

© Andreas Weihs

Von Heike Sabel

Heidenau. Jetzt gibt es kein Pardon mehr. Nach zwei Wochen Übergangsfrist drohen nun Knöllchen – wer in Mügeln nach wie vor halb auf dem Fußweg parkt, muss damit rechnen. Seit Einführung der neuen Parkordnung im August sind bisher vier Knöllchen verteilt worden, so das Ordnungsamt. Jeweils zwei Autofahrer auf der Emil-Schemmel- und der Käthe-Kollwitz-Straße mussten ein Verwarnungsgeld von 20 Euro zahlen.

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Mit dem Verbot sind im Wohngebiet Mügeln 120 Parkplätze weggefallen. Laut einer von der Stadt in Auftrag gegebenen Studie gibt es jedoch ausreichend, auch wenn nun nicht mehr so nahe an der Wohnung wie bisher. Die Stadt hat als Ausgleich an der Schemmelstraße 17 neue Plätze gebaut. Sie sind dem Ordnungsamt zufolge vor allem am späten Nachmittag und in den Abendstunden stets gut ausgelastet.

Das Verbot und der Parkplatzbau sind Teile des im Februar vom Stadtrat nach hitziger Debatte beschlossenen Parkkonzeptes für Mügeln. Mit dessen Umsetzung geht es nächstes Jahr weiter. Dann sollen auf der Käthe-Kollwitz-Straße 2 bis 20 die Markierungen der Parkplätze geändert werden. Das heißt, die Parkflächen, die jetzt in der Mitte rechtwinklig angebracht werden, sollen dann schräg verlaufen. Damit ist ein leichteres Ein- und Ausparken verbunden. Derzeit geht es dabei oft sehr knapp zu.

2024 soll die Käthe-Kollwitz-Straße dann saniert werden, sagt die stellvertretende Bürgermeisterin Marion Franz. Voraussetzung ist, dass die Stadt Geld für den Eigenanteil der Förderung im Programm Soziale Stadt Heidenau-Nordost hat.

Bis dahin hat sich vielleicht auch ein Investor gefunden, der das Parkhaus im Bereich des jetzigen Parkplatzes am Brunneneck baut. Auch das ist Bestandteil des Parkkonzeptes.