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Umsatzplus bei Duravit

Der Sanitärkeramikhersteller wächst kräftig und investiert auch in Meißen in neue Technologie und Produkte.

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© Sebastian Kahnert/Archiv

Von Marcus Herrmann

Meißen. Diese Zahlen freuen die Arbeiter im Meißner Duravit-Werk in Gewerbegebiet Zaschendorf: Der Gesamtkonzern Duravit Gruppe hat jetzt seine Geschäftszahlen für das vergangene Jahr präsentiert. Dabei konnte erstmals ein Umsatz von über 400 Millionen Euro mit einem Nettoerlös von 432,3 Millionen Euro erzielt werden. Damit steigt der Erlös im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 Prozent an.

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So wie in allen weltweit elf Produktionsstätten sei auch die Auftragslage am Standort in Meißen derzeit sehr gut, sagt Duravit-Geschäftsführer Joseph Greilinger. Auf die positive Entwicklung habe Duravit mit Investitionen in ein neues Werk in China reagiert. Aber auch in Meißen wird zukunftsorientiert mehr Geld in die hier entstehenden Produkte gesteckt: „Es entstehen zum Beispiel neue Druckgussanlagen und es werden weitere technologische Neuerungen durchgeführt. Mit diesen Maßnahmen schafft die Duravit gute Voraussetzungen, um ihr Entwicklungspotenzial für die kommenden Jahre weiter auszuschöpfen“, so Greilinger. Beim Kunden besonders gefragt seien Produktneuheiten, heißt es in dem aktuellen Geschäftsbericht.

Export stark gestiegen

So sei 2015 die Designkeramikserie im mittleren und gehobenen Preissegment gut entwickelt worden.

Das Gleiche gelte für Bade- und Duschwannen sowie WC-Systeme. Grundlage der positiven Entwicklung seien die Markterfolge des Unternehmens, insbesondere im internationalen Exportgeschäft in die USA, nach Großbritannien, Saudi Arabien, Spanien sowie in die Regionen im Norden Afrikas und in China. Aber auch auf dem deutschen Markt konnte Duravit 2015 glänzen. Im Projektgeschäft konnte sich der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr steigern und sich in wichtigen Regionen deutlich von anderen Wettbewerbern absetzen. Für Duravit arbeiten momentan weltweit 5 804 Mitarbeiter, davon sind 230 in Meißen beschäftigt. (SZ/mhe)