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Familie

Umsichtiges Verhalten = sicherer Fahrspaß

Wer Karussell, Achterbahn und Riesenrad sicher nutzen will, sollte die Verhaltensregeln der Betreiber unbedingt beachten.

Besucher des Darmstädter Heinerfests stehen an einem Kettenkarussell und schauen den Fahrgästen zu (Symbolfoto).
Besucher des Darmstädter Heinerfests stehen an einem Kettenkarussell und schauen den Fahrgästen zu (Symbolfoto). © dpa/Claus Voelker

Köln. Egal ob Kirmes, Freizeitpark oder Jahrmarkt: Bei allem Spaß mit Karussell, Achterbahn und Autoscooter steht deren sichere Nutzung im Vordergrund. Die technische Sicherheit wird unter anderem durch den Betreiber und beispielsweise die Fachleute von TÜV Rheinland regelmäßig überwacht. Doch lassen sich Zwischenfälle nur vermeiden, wenn auch die Fahrgäste selbst Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen: "An jedem Fahrgeschäft sind Nutzungshinweise und Verhaltensregeln angebracht, die unbedingt zu beachten sind", sagt Achim Hüsch, Experte für die Prüfung von Fahrgeschäften bei TÜV Rheinland. Auch sei es wichtig, die Hinweise des Personals immer genau zu befolgen.

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Smartphones sicher verstauen

Lose Gegenstände wie Handtaschen oder Regenschirme, aber auch Smartphones und Action-Kameras können bei rasanter Fahrt schnell zum Risiko werden. Besser ist es, auf das Filmen zu verzichten und Gegenstände beim Betreiber abzugeben oder sicher in verschlossenen Jacken- und Hosentaschen zu verstauen. Besonderes Augenmerk gilt mitfahrenden Kindern. "Die Größen-, Alters- und Gewichtsbeschränkungen sind ernst zu nehmen, denn viele Sitze und Rückhaltesysteme können Fahrgäste erst ab bestimmten Körpermaßen sicher halten", betont Hüsch. Der Experte empfiehlt, Kinder bei schnellen Fahrgeschäften auf die kurveninneren Plätze zu setzen und vor dem Start den festen Sitz von Rückhaltebügeln zu prüfen.

Regelmäßige Prüfungen für sicheren Fahrspaß

Um die technische Sicherheit der Fahrgeschäfte kümmern sich unabhängige Dienstleister wie TÜV Rheinland. Sie prüfen neue Anlagen vor der erstmaligen Inbetriebnahme und dann je nach Art und Nutzung in Abständen von ein bis fünf Jahren. "Fest installierte Fahrgeschäfte in Freizeitparks zeigen erhöhten Verschleiß eher durch den Dauerbetrieb, mobile Anlagen - die sogenannten Fliegenden Bauten - vor allem durch den häufigen Auf- und Abbau", erklärt Hüsch. Der Experte und ein Team von mehr als 20 speziell geschulten Sachverständigen prüfen daher sicherheitsrelevante Bauteile auf Rost und Abnutzung, testen Sicherheitssysteme und führen gegebenenfalls tiefergehende Werkstoffanalysen im Labor durch - für sorgenfreien, sicheren Fahrspaß. (ots)