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Und es wird noch teurer

Schönefeld. Die unklare Finanzierung des Hauptstadtflughafens setzt Geschäftsführer Hartmut Mehdorn unter Druck. Der Aufsichtsrat wollte bei einer Sitzung am Freitag in Schönefeld genauere Angaben zum weiteren Finanzbedarf des Milliardenprojekts erhalten.

Schönefeld. Die unklare Finanzierung des Hauptstadtflughafens setzt Geschäftsführer Hartmut Mehdorn unter Druck. Der Aufsichtsrat wollte bei einer Sitzung am Freitag in Schönefeld genauere Angaben zum weiteren Finanzbedarf des Milliardenprojekts erhalten. Es geht wahrscheinlich um 1,1 Milliarden Euro zusätzlich.

Die Summe hat Mehdorn nach Presseberichten in mehreren Gremien genannt. Damit würden die Gesamtkosten auf 5,4 Milliarden Euro steigen. Die 1,1 Milliarden Euro verlangt Mehdorn laut der Wirtschaftszeitung Handelsblatt ab dem Jahr 2015. Bis dahin reichten nach Auskunft des Flughafenchefs die von den Gesellschaftern zuletzt bewilligten 1,2 Milliarden Euro aus. Von dem Geld seien bislang 325 Millionen Euro ausgezahlt worden. Die restlichen 875 Millionen solle der Aufsichtsrat in seiner Sitzung freigeben, schrieb die Zeitung weiter.

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Eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums wollte die Zahl am Freitag nicht bestätigen. Wegen schwerer Bau- und Planungsfehler steht für den neuen Flughafen noch immer kein Eröffnungstermin fest. „Wenn der Termin kommt, dann muss er eingehalten werden“, sagte der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses, Martin Burkert (SPD). Der Umbau der Entrauchungsanlage kommt kaum voran. Je länger das dauert, desto länger dauert es bis zur Eröffnung. (dpa)