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Unfall vorm Stoppschild

Ein kleiner Auffahr-Unfall ereignete sich am Donnerstagmorgen an der Einmündung der Devrientstraße auf die Marienbrücke: Das neu installierte Stoppschild blieb unbeschadet.

© szo

Dresden. Eigentlich haben kleine Auffahr-Unfälle keine größere Bedeutung – außer natürlich für die Betroffenen: Tagesrhythmus dahin, Zeugen suchen, Schuldfrage klären, Formulare ausfüllen, die demolierte Karosse versorgen - das ganze lästige Programm. Scheppert es aber an der Einmündung der Devrientstraße auf die Marienbrücke, gilt der erste Blick nicht den verbeulten Autos am Straßenrand, sondern dem markanten Verkehrs-Zeichen in der Mitte.

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Der Unfall unterm Stoppschild

Denn das Stoppschild besitzt eine bewegte Geschichte, da es vorzugsweise von illegal linksabbiegenden Verkehrsteilnehmern regelmäßig umgefahren wird. Der jüngste Vorfall ereignete sich am Mittwoch, nachdem das Verkehrszeichen gerade einmal einen Tag lang wieder an der neuralgischen Stelle stand. Zuvor hatte am Sonntag ein Transporter die Stange von der Vertikalen in die Horizontalen beförderte - ein Zeuge schilderte den Crash der Polizei.

Am Donnerstagmorgen kollidierten ein Audi und ein Passat auf der Kreuzung. Offenbar war der Audi dem Passat in die rechte Flanke gescheppert. Die Besen-Brigade der Feuerwehr rückte an mit einem Gerätewagen und säuberte die Fahrbahn von Öl und Benzin, während die Besatzung eines Streifenwagens die Daten der Unfallteilnehmer notierte. Und das Stoppschild?

Das überstand den Crash unbeschadet. Doch es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis es wieder am Boden liegen wird. Abhilfe könnte eine geplante weiß schraffierte Sperrfläche auf der Marienbrücke bringen, die auch das illegale Linksabbiegen in die Devrientstraße verhindern soll. (szo)