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Unfallkreuzung soll entschärft werden

Sieben Unfälle in zwei Monaten – die Verantwortlichen suchen nach Wegen für mehr Sicherheit. Ein Unfallopfer erlag inzwischen seinen schweren Verletzungen.

© LausitzNews.de/Toni Lehder

Bischofswerda. Nach einem Unfall am 19. Februar auf der Kreuzung von Drebnitzer Weg/Süßmilchstraße in Bischofswerda erlag ein Senior seinen schweren Verletzungen. Er starb bereits am 25. Februar, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Die Frau des Verunglückten, die beim Unfall ebenfalls schwer verletzt wurde, werde noch immer im Krankenhaus behandelt, sie sei ansprechbar. In nur zwei Monaten ereigneten sich auf der Kreuzung sieben Unfälle. Ein Mensch wurde getötet, eine Frau schwer, zwei weitere Menschen leicht verletzt. Die Unfallursache ist immer wieder die gleiche: Nichtbeachten der Vorfahrt, nachdem der verlängerte Drebnitzer Weg zur Hauptstraße und die Süßmilchstraße zur Nebenstraße wurden.

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Bischofswerdas Stadtverwaltung leitete inzwischen Maßnahmen ein, um die Kreuzung sicherer zu machen. Als erstes stellte sie auf der Süßmilchstraße wieder Schilder „Achtung, Vorfahrt geändert“ auf. Die standen schon mal für kurze Zeit dort. Nun sollen sie vorerst bis zum 30. April stehen bleiben. Kurzfristig trat am Montag die Unfallkommission des Landkreises zusammen, sagte Nicole Pietsch, Leiterin des Haupt- und Personalamtes im Rathaus. Die Kommission, der Vertreter von Kreis, Stadt und Polizei angehören, habe Vorschläge unterbreitet, die nun geprüft werden. Nach SZ-Informationen geht es unter anderem um zusätzliche Markierungen und die Möglichkeit, auf der Süßmilchstraße Stop-Schilder aufzustellen. (SZ)