merken

Riesa

Unfallschwerpunkt an B6 soll verschwinden

Am Dreieck Seerhausen wurden in fünf Jahren mehr als 20 Unfälle registriert. Nun plant der Freistaat einen Umbau.

Das Dreieck Seerhausen soll umgebaut werden.
Das Dreieck Seerhausen soll umgebaut werden. © Schröter

Riesa/Stauchitz. Die Verkehrssituation am Dreieck Seerhausen wird vom Landkreis als „verbesserungswürdig“ eingeschätzt. Denn an der Kreuzung zwischen B 6 und der Kreisstraße aus Richtung Kalbitz wurden einerseits in den Jahren 2012 bis 2017 insgesamt 21 Unfälle registriert. 

Und auch seitdem gab es diverse Unfälle an dieser Stelle, zuletzt im April. Andererseits handele es sich bei den beiden Straßen um viel befahrene Trassen mit durchschnittlich 4 600 bis 4.700 Fahrzeugen pro Tag. Der Anteil des Schwerlastverkehrs liege auf der Kreisstraße bei acht Prozent, auf der Bundesstraße bei 22 Prozent.

SZ-Mini-WM 2020

Das Turnier der C-Jugend startet zum 7. Mal im Rudolf-Harbig-Stadion und ihr könnt dabei sein! Jetzt anmelden!

Zur Verbesserung der Sicherheit strebt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) deshalb nun eine Umgestaltung des Knotenpunktes an. Wie die Kreuzung künftig aussehen wird und wie hoch die Kosten sind, ist allerdings noch unklar. Die Planungen sollen jetzt unter Federführung des Landesamtes beginnen. Der Kreis will sich an den Planungen beteiligen – und auch an den Kosten.

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

Streit um die neue B 6 in Dresden

Die lärmende Bundesstraße ist ein Krankmacher. Jetzt soll sie verlegt werden. Warum das auf Widerstand stößt.

Der Technische Ausschuss des Kreistages hat bereits am Dienstagabend beschlossen, zunächst 30 000 Euro für die Planungen des Gemeinschaftsvorhabens zur Verfügung zu stellen. Zudem soll das Projekt bei künftigen Haushaltsplanungen prioritär behandelt werden. (SZ/ste)