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Unfallstelle überraschend entschärft

Immer wieder kracht es auf der S 173 zwischen Cotta und Berggießhübel. Nun reagierte das Straßenbauamt.

© Marko Förster

Von Maximilian Helm

Berggießhübel. Der als Gefahrenstelle bekannte Streckenabschnitt der S 173 zwischen Cotta und Berggießhübel wurde am Freitag entschärft. Die Straßendecke wurde auf 800 Metern angeraut, um die Griffigkeit der Oberfläche zu verbessern, informiert Isabel Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Damit soll insbesondere bei nasser Fahrbahn die Unfallgefahr verringert werden. Die Arbeiten wurden noch am gleichen Tag abgeschlossen, in der kommenden Woche werden voraussichtlich noch Fugen nachgebessert und die Markierung erneuert. Die Verkehrsführung erfolgt dann über eine Baustellenampel. Weitere Arbeiten seien in diesem Straßenabschnitt nicht vorgesehen, so Siebert weiter.

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Erst am Montag hatte sich auf der regennassen Fahrbahn ein roter Nissan überschlagen, der in Richtung Pirna unterwegs war. Die 21-jährige Fahrerin wurde schwer verletzt in die Uniklinik nach Dresden gebracht, 29 Feuerwehrleute aus den umliegenden Ortschaften waren im Einsatz. Die Straße blieb zwei Stunden lang voll gesperrt. Ein weiterer Unfall: Anfang September krachte eine junge Frau hier gegen einen Baum und wurde erst einige Zeit später schwer verletzt in ihrem Auto entdeckt. Der Unfall geschah ebenfalls auf nasser Fahrbahn.

Besonders traurige Berühmtheit erlangte der Straßenabschnitt im August 2006, als innerhalb von einer Woche drei Menschen bei Regenwetter tödlich verunglückten. Damals wurde bereits diskutiert, ob es bauliche Maßnahmen geben sollte, um die Stelle zu entschärfen. Schließlich wurde ein Tempolimit von 60 km/h eingeführt, dieses später jedoch wieder entfernt.