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Pirna

Ungewöhnliche Ein- und Ausblicke

Die Neugier ist groß, wenn sich sonst geschlossene Türen öffnen. Sie wurde unter anderem im Müglitztal gestillt und machte Lust auf mehr.

Das Kurmittelhaus in Gottleuba.
Das Kurmittelhaus in Gottleuba. © Marko Förster

Diese Gelegenheit wollten sich viele Leute nicht nehmen lassen. Sie nutzten den Tag des offenen Denkmals am Sonntag für außergewöhnliche Ein- und Ausblicke.

Zwei ausgebuchte Führungen gab es im ehemaligen Gottleubaer Kurmittelhaus. Die Teilnehmer waren vor allem Einwohner, die zum Teil hier arbeiteten, als Kind zur Kur waren oder einfach mal neugierig waren. Das Kurmittelhaus wurde 1913 eröffnet und ist seit Januar 1997 geschlossen. Es ist sonst nicht zugänglich. Die Führungen führte der Verein der medizinhistorischen Sammlungen durch, der auch viele Einrichtungsgegenstände im Museum zeigt. Hier konnte die Neugier dann weiter gestillt werden. Und im Unterschied zum Kurmittelhaus ist das Museum sonst auch geöffnet.

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Als 14 Uhr der Wasserturm bei Großsedlitz öffnete, waren schon viele Besucher gekommen. Etliche von ihnen waren auch mutig genug, die Steigleiter hinaufzuklettern, um den Ausblick ringsum ins Land zu genießen. Auch das ist sonst nicht möglich, was manche bedauern. Doch es gibt ein Konzept für den Turm, wie er zum Zentrum werden kann.

In Dohna war Markt 17 ein Anziehungspunkt. Nicht nur wegen selbst gebackenem Kuchen, Wein und Schmalzschnitten. Hier konnten die Gäste einen Blick in die Scheune werfen, die zu den ältesten Dohnas gehört und nun von privat schrittweise saniert und neu genutzt wird.