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Bautzen

Schnatternde Gäste im Cunewalder Bad

Eine Ente brütete in einem Pflanzkübel elf Küken aus. Sie ist in der Anlage schon bekannt und steht unter besonderem Schutz.

Und ab ins Wasser: eine Entenfamilie findet das Cunewalder Erlebnisbad genauso gut wie die menschlichen Badegäste.
Und ab ins Wasser: eine Entenfamilie findet das Cunewalder Erlebnisbad genauso gut wie die menschlichen Badegäste. © Erlebnisbad Cunewalde

Cunewalde. Ungewöhnliche Gäste hatte jetzt das Cunewalder Erlebnisbad: Am Donnerstagmorgen ging eine große Entenfamilie schwimmen. „Das ist unsere Hausente Erna. Sie nistet schon seit vier Jahren in unserem Bad“, berichtet der Leiter der Einrichtung Rico Koslowski.

Nachdem Erna in den vergangenen Jahren einmal acht und einmal sieben Küken hatte und 2018 der Waschbär ihren Nachwuchs zunichte machte, brütete sie diesmal sage und schreibe elf kleine Entchen aus – in einem Pflanzkübel zwischen den zwei großen Becken.

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Der Trubel im Bad mache dem Tier nichts aus, sagt Rico Koslowski und betont schmunzelnd: „Erna steht unter Schwimmmeisterschutz“. Wenn neugierige Kinder zu nah an sie und ihre Küken herangehen, bittet er sie, Abstand zu nehmen und die Tiere in Ruhe zu lassen.

„Am Mittwoch hatte Erna mit der Hitze zu tun. Am Donnerstag früh ist sie dann schwimmen gegangen, gefolgt von ihren Küken“, berichtet der Erlebnisbad-Leiter. Anschließend zog sich die Entenmutter mit ihrem Nachwuchs wie jedes Jahr in den nahen Dorfbach zurück, wo sie bis zum nächsten Frühjahr lebt.

Das Cunewalder Erlebnisbad hat in den vergangenen Tagen einen Besucheransturm erlebt; an einigen Tagen kamen über 1 000 Gäste, berichtet Rico Koslowski. Ein neuer Rekord wurde aber noch nicht erreicht. Seit Beginn der diesjährigen Saison gibt es in der Anlage zusätzliche Bänke. Aufgestellt wurden sie vom Förderverein des Bades. Dessen Mitglieder leisteten dafür fast 100 ehrenamtliche Arbeitsstunden.

Das Bad hat täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.

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