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Politik

Union in Corona-Krise auf Langzeit-Hoch

Die Mehrheit der Menschen ist mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden. Das hilft vor allem der Union. Großer Verlierer sind die Grünen.

Bei der Beurteilung von Sympathie und Leistung einzelner Politiker lag Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiterhin ganz vorne. Auf Platz folgt weiterhin Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU)
Bei der Beurteilung von Sympathie und Leistung einzelner Politiker lag Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiterhin ganz vorne. Auf Platz folgt weiterhin Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) © Bernd von Jutrczenka/dpa Pool/dpa

Berlin.  Die Union hat in der Corona-Krise beim ZDF-"Politbarometer" zum dritten Mal in Folge deutlich zugelegt und kommt auf ihren höchsten Umfragewert in dieser Legislaturperiode. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden 39 Prozent der Wahlberechtigten für CDU/CSU stimmen, wie aus der am Freitag veröffentlichten Umfrage hervorgeht. Im Vergleich zur letzten Erhebung Anfang April legte sie damit um vier Prozentpunkte zu.

Der Koalitionspartner SPD büßte in der Befragung einen Punkt ein und landete bei 16 Prozent. Auch die Grünen verschlechterten sich etwas auf 18 Prozent (minus 2), ebenso wie die AfD, die auf 9 Prozent (minus 1) kam. FDP und Linke landeten unverändert bei 5 beziehungsweise 7 Prozent.

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Bei der Beurteilung von Sympathie und Leistung einzelner Politiker lag Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiterhin ganz vorne - mit einem noch besseren Ergebnis als bei der letzten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen. Auf Platz folgt weiterhin Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Danach kommen Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

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