merken
Sachsen

Unis in Sachsen bleiben wochenlang zu

Das Wissenschaftsministerium hat die Sicherheitsvorkehrungen für die Hochschulen verschärft. Bis Anfang Mai müssen Studenten zu Hause bleiben.

So voll werden die Hörsäle der TU Dresden bis Anfang Mai erst einmal nicht mehr sein.
So voll werden die Hörsäle der TU Dresden bis Anfang Mai erst einmal nicht mehr sein. © dpa

Dresden. Durch die Corona-Krise bleiben alle sächsischen Hochschulen in den kommenden Wochen für den Lehrbetrieb geschlossen. Frühestens am 4. Mai sollen Vorlesungen und Seminare beginnen, teilt das Wissenschaftsministerium am Montag mit.

Die Maßnahmen im Einzelnen:

Anzeige
Fahrzeugeinrichtung nach Maß
Fahrzeugeinrichtung nach Maß

HOLDER ist der Spezialist für individuelle Fahrzeugeinbauten.

  • Der Beginn von Vorlesungen und anderen Präsenzveranstaltungen wird auf frühestens 4. Mai 2020 verschoben.
  • Die Einrichtungen werden für Veranstaltungen und Besucher geschlossen.
  • Die Lesesäle der Bibliotheken sind geschlossen.
  • Es soll so früh wie möglich mit E-Learning-Formaten begonnen werden.
  • Prüfungen werden - soweit sie nicht verschiebbar sind - nur noch unter besonderen Hygienebedingungen durchgeführt, z.B. Einhaltung von Mindestabständen zwischen zwei Menschen

Weiterführende Artikel

Blumen für die neue Rektorin, aber keine Studenten

Blumen für die neue Rektorin, aber keine Studenten

Katrin Salchert ist die neue Rektorin der HTW Dresden. Der Start ins Amt verläuft anders als geplant.

Wie schließt man eine ganze Uni?

Wie schließt man eine ganze Uni?

Forscher ohne Labor, Studenten im Homeoffice - das Coronavirus bringt die TU Dresden zum Erliegen. Das große Interview mit Rektor Hans Müller-Steinhagen.

Coronavirus: Schulen in Sachsen schließen

Coronavirus: Schulen in Sachsen schließen

Das Coronavirus legt den Lehrbetrieb in Sachsen lahm. Am Mittwoch schließen alle Schulen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Auf diese Maßnahmen haben sich die Landesrektorenkonferenz und das sächsische Wissenschaftsministerium in einer Telefonkonferenz geeinigt. "Alle Maßnahmen zielen in erster Linie darauf ab, größere Ansammlungen von Menschen unabhängig von Ort und Zeit zu vermeiden", so Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU). Den Verantwortlichen sei bewusst, dass die Maßnahmen zu einer erheblichen Einschränkung für Studierende und Promovierende führen werden. Aber es solle niemand durch das Coronavirus gefährdet werden. (SZ/nr)

Mehr zum Thema Sachsen