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Unkraut wächst meterhoch

Manchen Kommunen steht finanziell das Wasser bis zum Hals, Kamenz wächst wohl das Unkraut über den Kopf, witzelt Leser Jürgen Müller am SZ-Telefon. Aber es ist ihm ernst: „Die Leute reden schon drüber....

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Manchen Kommunen steht finanziell das Wasser bis zum Hals, Kamenz wächst wohl das Unkraut über den Kopf, witzelt Leser Jürgen Müller am SZ-Telefon. Aber es ist ihm ernst: „Die Leute reden schon drüber. Am Siedlungsweg hinterm Stadion steht das Unkraut auf städtischem Terrain schon einen Meter hoch.“ Bei den privaten Anliegern sehe das wesentlich besser aus. Unkraut sei aber nicht nur dort ein Problem. Er fahre viel mit dem Rad und die Wege würden auch immer schmaler wegen des Unkrauts, zum Beispiel an der Jesauer Straße, wo das Pflegeheim angebrannt war oder am Radweg an der Umgehungsstraße.

Die Stadt räumt ein: „Ja, zurzeit sprießen die Pflanzen, aber eben auch das Unkraut. Man kommt mitunter kaum nach“, so Stadtsprecher Thomas Käppler. Die Pflegetermine sind genau durchgeplant. Man wolle aber prüfen, ob schon vor der nächsten turnusmäßigen Aktion, an den beschriebenen Stellen gerupft werden sollte.

Allerdings sei im Bereich des abgebrannten Pflegeheims und am Radweg an der Umgehungsstraße außerhalb von Kamenz für die Unterhaltung und Pflege das Landratsamt zuständig, so Käppler. Das sei von der Stadt nun ebenfalls informiert worden. Die Stadt werde auch hier kontrollieren, inwieweit eigene Grundstücke betroffen sind. (SZ)