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Unter diesen 10 Umständen lohnt der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung

Der Sommer naht, der Urlaub ist gebucht und die Vorfreude ist riesig.

Bildautor: Martin Fuhrmann / Dtld.
Bildautor: Martin Fuhrmann / Dtld.

Doch dann passiert etwas Unvorhergesehenes: Ein Sturz, ein Sportunfall, eine plötzliche Erkrankung oder die bestanden geglaubte Abschlussprüfung in der Uni muss wiederholt werden. Die Reise kann nicht angetreten werden und die Enttäuschung ist groß. Neben dem eigentlichen Problem stellt sich zusätzlich die Frage, wer denn nun für die Reisekosten aufkommt und ob man das Geld für die bereits gebuchte Reise, die nun doch nicht angetreten werden kann, zurückbekommt?

Geld zurück gibt es nur mit einer Reiserücktrittsversicherung

Im Falle eines unerwarteten Ereignisses, das den Reiseantritt verhindert, kann jeder froh sein, der eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hat. Schließlich ist das der einzige Weg sein Geld zurückzubekommen, wenn denn das Schadensereignis in den Leistungskatalog der Versicherung fällt.

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Eine Reiserücktrittsversicherung kommt für die Stornierungskosten auf, weshalb es wichtig ist darauf zu achten, ob eine Reise überhaupt stornierbar ist. Wurde ein Tarif ohne Selbstbehalt abgeschlossen, übernimmt sie im Schadensfall die Stornierungskosten komplett. Bei einem Tarif mit Selbstbehalt muss der Versicherungsnehmer bis zu 20 % der Kosten noch selber tragen, weshalb es sich lohnt einen Tarif ohne Selbstbeteiligung zu wählen. Diese sind zwar meist ein paar Euro teurer, lohnen sich aber, da im Schadensfall der Eigenanteil dann bei 0 Euro liegt.

Wann greift die Reiserücktrittsversicherung?

Neben den bereits genannten Schadensfällen wie Krankheit, Unfall oder Prüfungswiederholung tritt eine Reiserücktrittsversicherung zusätzlich noch bei folgenden Ereignissen ein:

- Eine zum Buchungszeitpunkt noch nicht bekannte Schwangerschaft

- Tod

- Elementarschäden am Eigentum

- Einbruch

- Arbeitsplatzverlust

- Jobwechsel oder Aufnahme eines neuen Jobs mit Urlaubssperre

- Lockerung eines Implantates oder Prothesenbruch

- Impfunverträglichkeit

Unerwartete Krankheiten sind der häufigste Grund, aus dem Reiserücktrittsversicherungen greifen müssen. Sie können mit einem Attest vom Arzt nachgewiesen werden, in dem die Reiseunfähigkeit bescheinigt wird. Entscheidend ist, dass die Krankheit plötzlich und unerwartet aufgetreten ist und nicht schon vorher bekannt war, andernfalls zahlt die Versicherung nicht.

Wann lohnt sich eine Reiserücktrittsversicherung besonders?

Es gibt einige Indikatoren, die den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung rechtfertigen könnten. Dazu zählen die folgenden 10 Umstände:

1. Die gebuchte Reise ist sehr teuer.

2. Die gesamte Familie soll mit reisen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Reise aufgrund von Krankheit nicht angetreten werden kann.

3. Am Arbeitsplatz kündigt sich schon seit längerer Zeit eine betriebsbedingte Entlassungswelle an.

4. Ein gefährlicher Beruf oder ein riskantes Hobby erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Unfälle oder Erkrankungen.

5. Die Reise wurde Last Minute abgeschlossen, wodurch die Stornierungskosten häufig bei 70 % oder mehr liegen.

6. Der Reisende befindet sich in der Endphase seiner Ausbildung und plant den Urlaub für den Zeitraum nach der letzten bestandenen Prüfung.

7. Bei einer Impfung wurde schon mal eine Unverträglichkeit festgestellt.

8. Die Wohngegend ist für Einbrüche bekannt.

9. Bestehender, aktiver Kinderwunsch.

10. Vorhandene Implantate oder Prothesen.

Vor einem Unfall oder einer Krankheit ist niemand geschützt

Trifft einer dieser Umstände zu, könnte das die Entscheidung für den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung erleichtern. Schließlich muss jeder für sich abwägen, ob er eine derartige Versicherung abschließen möchte oder nicht. Je nach Reisepreis kommen zu den Reisekosten durch die Versicherung nämlich nochmal 30 bis 120 Euro hinzu und diese Kosten ist nicht jeder bereit zu tragen und geht das Risiko lieber ein.

Gerade bei günstigen Reisen oder bei Wochenendtrips, die das Portemonnaie weniger belasten als eine mehrwöchige Fernreise, ist der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung tatsächlich Geschmackssache und lohnt sich oft nicht. Geht der Reisepreis aber in die Tausende, wäre es fast schon fahrlässig keine Versicherung abzuschließen. Selbst wenn keiner der 10 Umstände auf den Reisenden zutrifft, ist er nicht davor gefeit zu erkranken oder in einen Unfall verwickelt zu werden, der den Antritt einer Reise unmöglich macht.

Reiserücktrittsversicherungen können besonders über das Internet gut verglichen werden und über spezielle Suchmasken können die persönlichen Daten wie Reisezeitraum, Anzahl der zu versichernden Personen und Reisepreis dafür gleich mit berücksichtigt werden.

Eine Reiserücktrittsversicherung kann gut mit einer Reiseabbruchversicherung kombiniert werden

Eine Reiserücktrittsversicherung kann mit einer Reiseabbruchversicherung kombiniert werden, die vom Prinzip ähnlich funktioniert. Der Unterschied ist, dass sie nicht vor der Reise greift, sondern wenn während des Urlaubs etwas Unvorhergesehenes passiert. Kommt es zu einem Unfall oder einer Erkrankung, der die Weiterreise unmöglich macht, kommt die Reiseabbruchversicherung für die noch gebuchten Leistungen auf, die nun nicht mehr wahrgenommen werden können. Beide Versicherungen im Kombi-Paket abzuschließen macht in jedem Fall Sinn, da es günstiger ist als wenn beide Versicherungen einzeln abgeschlossen werden.