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Unterschriften für Gemeinschaftsschulen

Meißen. Am 3. Oktober hat die SPD Meißen und Umgebung zusammen mit Vertretern von Bündnis 90/Die Grünen und der Partei Die Linke Unterschriften für den Volksantrag zur Öffnung des sächsischen Schulgesetzes für Gemeinschaftsschulen gesammelt.

Meißen. Am 3. Oktober hat die SPD Meißen und Umgebung zusammen mit Vertretern von Bündnis 90/Die Grünen und der Partei Die Linke Unterschriften für den Volksantrag zur Öffnung des sächsischen Schulgesetzes für Gemeinschaftsschulen gesammelt. Über 100 Unterschriften kamen zusammen.

Es geht darum, Gemeinschaftsschulen auch in Sachsen möglich zu machen, wie es sie in anderen Bundesländern schon gibt: Schülerinnen und Schüler lernen ihre gesamte Schulzeit zusammen, unabhängig davon, ob sie einen Haupt- oder Realschulabschluss oder ein Abitur machen. Dabei werden sie individuell gefördert, und Stärkere können Schwächere unterstützen und dabei soziale Kompetenzen lernen.

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Die Initiatoren des Volksantrags wollen 40 000 Unterschriften zusammenbekommen, damit sich der Sächsische Landtag mit dem Thema befassen soll. Entweder der Landtag nimmt den Gesetzesvorschlag an, oder die Volksgesetzgebung wird über Volksbegehren und Volksentscheid fortgesetzt. „Die Sammlung in Meißen war ein ermutigender Erfolg“, meinte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende für Meißen und Umgebung Eyk Schade. „Wir haben viele gute Gespräche geführt. Manche konnten wir nach anfänglichem Zögern überzeugen, andere waren sofort für den Volksantrag. Ich denke, er wird eine gute Chance haben, sei es im Landtag oder bei den Bürgern“, sagt er.

Die Unterschriftensammlung geht weiter. Interessierte können auch in Meißen noch teilnehmen, etwa im Bürgerbüro der SPD, Kurt-Hein-Straße 15, zu den Bürgersprechstunden montags von 17 bis 18 Uhr. Dort stehen SPD-Mitglieder Rede und Antwort. (SZ)