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Unterstützung auf dem Weg ans Netz

Beim Thema schnelleres Internet hofft die Gemeinde Klingenberg auf finanzielle Hilfe vom Freistaat.

© dpa

Von Anja Ehrhartsmann

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Der Winter naht mit Eis und auf Kufen

Das Schlittschuhlaufen im FEZ “Hains“ ist ein herrlicher Spaß – egal ob als Eisprinzessin oder -prinz, mit Pirouetten drehen oder als blutiger Anfänger.

Klingenberg. Eine vom Koalitionsausschuss der CDU- und SPD-Landesspitzen beschlossene „Absichtserklärung“ war jüngst Thema im Klingenberger Gemeinderat. Wie Bürgermeister Torsten Schreckenbach (BfK) informierte, werde in dem Papier aufgeführt, dass die bisher für den Breitbandausbau anfallenden Eigenanteile der Kommunen vom Freistaat ausgeglichen werden sollen. „Wie das funktionieren soll, steht noch im Raum“, so das Gemeindeoberhaupt. „Vielleicht wäre dann eine höherwertige Erschließung möglich“, gab Schreckenbach zu bedenken.

Mit schnellerem Internet beschäftigt sich die Gemeinde schon seit längerem. Klingenberg hatte bereits im Frühjahr 2017 eine Studie beauftragt, um festzustellen, wo Telekommunikationsunternehmen im Gemeindegebiet selbst ihre Versorgungsleistung verbessern und wo die Gemeinde tätig werden müsste. Ein Markterkundungsverfahren ergab, dass Breitbandanbieter die Versorgung im Gemeindegebiet im Zuge ihres Eigenausbaus in den kommenden drei Jahren verbessern wollen. Trotzdem bleiben dann noch Gebiete übrig, die unter den Mindestbandbreiten von 30 beziehungsweise 50 MBit/s liegen und damit als unterversorgt gelten. Dazu gehören zum Beispiel Randlagen wie Edle Krone, Paulshain, Röthenbach oder das Gewerbegebiet Klingenberg, das am Rande des Tharandter Waldes liegt. Die Gemeinde hat deshalb die Absicht, dort selbst für schnelleres Internet zu sorgen und rechnet mit einem Eigenanteil von 220 000 Euro.