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Unterstützung für Öko-Landwirte

Sechs Sorten der Ölmühle Moog stammen aus heimischen Rohstoffen. Eine siebente kommt dieses Jahr noch hinzu.

© Claudia Hübschmann

Lommatzsch. Über 80 Teilnehmer, darunter zahlreiche Öko-Landwirte und Verbandsvertreter aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Niedersachsen fanden den Weg nach Lommatzsch zum 3. Sächsische Fachtag zum ökologischen Ölpflanzenanbau. Die Ölmühle Moog GmbH sowie die Vereinigung ökologischer Landbau hatten zu dieser Fachtagung eingeladen - die einzige Veranstaltung in Ostdeutschland, die sich mit dem Thema Bio-Ölsaaten befasst.

„Das Interesse der Landwirte an dieser Fachtagung ist mittlerweile sehr groß. Wir sind hier so etwas wie eine Keimzelle für den Anbau von Bio-Ölsaaten geworden.“, freut sich Judith Moog, die Inhaberin der Ölmühle mit Sitz in Lommatzsch und in Südfrankreich. Seit Jahren ist sie auf der Suche nach Ölsaaten aus regionaler ökologischer Erzeugung, denn nach wie vor muss ein Großteil der Bio-Ölsaaten importiert werden.

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Für Judith Moog war die Veranstaltung eine willkommene Gelegenheit, ihre Serie der heimischen Öle sowie ihre Initiative „Gemeinsam für mehr Bio-Landwirtschaft“ vorzustellen. Mit der vor einem Jahr gegründeten Initiative wollte sie etwas tun, um deutsche Öko-Landwirte zu unterstützen und langfristig Anreize für eine Erweiterung der Bio-Anbauflächen in Deutschland zu schaffen. Innerhalb eines Jahres haben sich bereits 13 Öko-Landwirte der Initiative angeschlossen. Sechs verschiedene Bio Planete-Ölsorten stammen mittlerweile aus heimischen Rohstoffen, das Siebente folgt im Mai dieses Jahres: Öl aus biologisch angebautem Mohn aus Thüringen. Langfristiges Ziel ist, ein Netzwerk verschiedener heimischer Verarbeiter und Landwirte zu etablieren. (SZ)