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Urkundenfälscher verhaftet

Ein verurteilter 39-Jähriger wurde an der Autobahn A 17 aufgegriffen und ins Gefängnis gebracht.

© Marko Förster

Berggießhübel. Einen 40-jährigen Serben kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel am Freitag auf der A 17. Der Mann war wegen Trunkenheit im Verkehr verurteilt worden, hatte aber seine Strafe von 1 139 Euro nicht gezahlt. Das tat er bei der Bundespolizei und konnte daraufhin seine Fahrt fortsetzen. Am Tag darauf ging es für einen Rumänen von der Autobahn direkt in die Justizvollzugsanstalt nach Dresden. Der 39-Jährige wurde wegen Urkundenfälschung gesucht und verbüßt jetzt eine 72-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.

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Einen 21-jährigen Deutschen nahmen die Beamten am Sonnabendabend am S-Bahnhaltepunkt Pirna-Copitz fest. Der 21-Jährige wurde wegen des Verdachts der Körperverletzung mit einem Untersuchungshaftbefehl gesucht. Nach Vorführung beim zuständigen Haftrichter wurde der 21-Jährige unter Meldeauflagen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ebenfalls am Sonnabendabend kontrollierten die Beamten in Dohma-Cotta die Insassen eines Kleintransporters. Dabei stellte sich bei zwei moldauischen Mitfahrern (33, 36) heraus, dass die sich als rumänische Staatsangehörige registriert hatten. Gegen die beiden Moldauer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und gegen den Fahrer, einen Rumänen (38), ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Einschleusens von Ausländern eingeleitet.

Eine versuchte Schleusung flog am Sonnabend auf der A 17 auf. Bundespolizisten kontrollierten die Insassen eines Transporters. Der Fahrer, ein syrischer Staatsangehöriger (38), wies sich mit einem gültigen österreichischen Fremdenpass aus. Die zwei weiteren Insassen, ebenfalls syrische Staatsangehörige (25, 28), waren nicht im Besitz der notwendigen Dokumente. Die Beamten nahmen den Fahrer daraufhin wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern vorläufig fest. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen äußerten die beiden Geschleusten ein Schutzersuchen, sie wurden an die zuständige Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet. (szo)