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Urlaub, der in die Urlaubsplanung passt?

Die Ferien stehen vor der Haustür. Aber nicht immer passen die Termine der Sommerferien mit den Urlaubsplänen der Familie zusammen. 

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Übervolle Autobahnen, lange Wartezeiten am Flughafen oder günstige Preise außerhalb der Ferienzeit – verlockende Gründe, um die Kinder ein paar Tage früher aus der Schule zu nehmen. Urlaub nach eigenen Wünschen – geht das?

Unsere Antwort: Nein - trotz allem den dürfen Sie Ihre Kinder nicht einfach früher aus der Schule nehmen. Das ist sogar gesetzlich geregelt.

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In Deutschland herrscht Schulpflicht an die sich alle Eltern halten müssen. Schule schwänzen ist eine Ordnungswidrigkeit. Die Bundesländer regeln eine Befreiung vom Unterricht immer selbst. Das Ruhen der Schulpflicht ist im Paragrafen 29 des Schulgesetzes für den Freistaat Sachsen geregelt. Um eine Sondergenehmigung zu erhalten, sind anerkannte Gründe für Beurlaubung vorzuheben, u. a. religiöse Anlässe, familiäre Angelegenheiten (z. B. Todesfall in der Familie oder Hochzeiten), verordnete Heilkuren, die Teilnahme an internationalen Schüleraustauschen, die Mitwirkung an Wettbewerben oder Wettkämpfen und/ oder betriebliche Anlässe (bei Auszubildenden).

Die Eltern sind verpflichtet, vorher einen Antrag zu stellen. Über Anträge für eine Beurlaubung bis zu zwei Tagen entscheidet der Klassenlehrer. Beim Schulleiter liegt die Entscheidung, wenn mehr als zwei Tage Beurlaubung beantragt werden.

Für die Schulferien zu schwänzen kann richtig teuer werden. Bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit kann dies mit einer Geldbuße von bis zu 1.250 Euro geahndet werden, § 61 SchulG.