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Politik

Trump tritt aus Gewerkschaft aus

Der Ex-US-Präsident verlässt die Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA. Die wollte ihn ohnehin loswerden.

Neben dem Stern von Donald Trump auf Hollywoods Walk of Fame liegen hinter einer Absperrung Kabel und Zigarettentummel.
Neben dem Stern von Donald Trump auf Hollywoods Walk of Fame liegen hinter einer Absperrung Kabel und Zigarettentummel. © Barbara Munker/dpa

Los Angeles. Donald Trump ist aus der amerikanischen Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA ausgetreten, nachdem die Vereinigung zuvor den möglichen Ausschluss des früheren US-Präsidenten angestrengt hatte. Die Gewerkschaft habe nichts für ihn getan, schrieb Trump in seiner Rücktrittserklärung, die SAG-AFTRA am Donnerstag veröffentlichte. Er wolle mit sofortiger Wirkung austreten.

Er sei "sehr stolz" auf seine Film- und Fernsehauftritte, betonte Trump in dem Brief - und listete Filme wie "Kevin allein in New York" (1992), "Zoolander" (2001) und die Reality-TV-Show "The Apprentice" auf - Trump zufolge "eine der erfolgreichsten Shows der Fernsehgeschichte".

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Die knappe Antwort der Gewerkschaft: "Danke schön". Mitte Januar hatte die Vereinigung eine Untersuchung für den möglichen Ausschluss Trumps wegen Verletzung der Statuten einberufen. Auslöser war die Erstürmung des Kapitols durch Trump-Anhänger. Dem Ex-Präsidenten wird vorgeworfen, seine Unterstützer bei einer Kundgebung zu den Krawallen aufgestachelt zu haben. Trump habe durch seine Aussagen auch Journalisten in Gefahr gebracht, kritisierte SAG-AFTRA, zu deren Mitgliedern TV-Reporter gehören.

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Trump gehörte der Gewerkschaft seit 1989 an. Der Unternehmer und TV-Show-Gastgeber wirkte in Cameo-Auftritten in mehreren Filmen mit. Für seine Gastrolle in der Fantasy-Komödie "Mein Geist will immer nur das Eine", die an den Kinokassen völlig floppte, holte er den Spott-Preis "Goldene Himbeere" für besonders schlechte Darbietungen. (dpa)

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