merken
PLUS Politik

Amerikas Wahlkrampf

In drei Wochen wird in den USA gewählt. Der Ausgang hängt an wenigen Tausend Stimmen. Ein Blick in ein Land, das gespaltener ist denn je.

„Make America great again“ rief Donald Trump zu Beginn seiner Amtszeit. Nach vier Jahren ringt sein Land um seine einstige Größe, der Riss in der Gesellschaft ist tiefer denn je.
„Make America great again“ rief Donald Trump zu Beginn seiner Amtszeit. Nach vier Jahren ringt sein Land um seine einstige Größe, der Riss in der Gesellschaft ist tiefer denn je. © AP

Von Thomas J. Spang

Bob Franken hat schon bessere Tage erlebt. Damals, bevor seine Frau starb, er seinen großen Garten vor den Toren der Finanzmetropole Charlotte aufgab und sich kaum mehr bewegen konnte. „Ich war mein eigener Herr“, erinnert sich der 90-jährige Bob an seine guten Zeiten. Mit den Knieschmerzen, dem Krebs und zuletzt dem Rücken kam die Abhängigkeit. 2019 musste er sein Anwesen verkaufen und zog in die Nachbarschaft seiner Tochter im benachbarten Bundesland „Union County“ im US-Staat North Carolina.

Familienkompass 2020
Familienkompass 2020
Familienkompass 2020

Welche Ergebnisse bringt der Familienkompass 2020 für die sächsischen Gemeinden und unsere Region hervor? Auf sächsische.de bekommen Sie alle Infos!

Bobs Fenster in die Welt ist FOX-News, ein Kanal, der keine Nachrichten liefert, sondern eine alternative Realität schafft. Auf dem Fernsehsender ist nicht die außer Kontrolle geratene Pandemie mit den fast 200.000 Covid-19-Toten und 30 Millionen Arbeitslosen das Problem, sondern schwarze Plünderer, linke Randalierer und kriminelle Einwanderer. Der Präsident, Donald Trump, wird als Bewahrer von „Recht und Ordnung“ inszeniert, der Nachbarschaften wie Bobs vor dem Absturz in das Chaos schützt. Dass ihn der demokratische Gouverneur von North Carolina zwingt, Maske zu tragen, betrachtet Bob als Einschränkung seiner Freiheit.

So sehen es viele in seiner Nachbarschaft von „Union County“ weit draußen vor der Stadt. Hier ist der Rasen in den Vorgärten so perfekt geschnitten wie die blondierte Tolle des Präsidenten geföhnt ist. In den Einfahrten stehen Pickup-Trucks und SUVs amerikanischer Hersteller. Von vielen Häusern flattern die blauen Fahnen mit dem „Trump 2020“-Signet.

Die demokratische Partei von Joe Biden hofft auf Stimmen in den Ballungszentren.
Die demokratische Partei von Joe Biden hofft auf Stimmen in den Ballungszentren. © AP

North Carolina ist Trump-Land. Zwei von drei Einwohnern gaben hier 2016 ihre Stimme für den Amtsinhaber ab. Wenn der Präsident am 3. November die fünfzehn Wahlmännerstimmen North Carolinas wieder gewinnen will, muss er an Orten wie diesem mindestens so viele Stimmen holen wie vor vier Jahren. Die Wahlkampfteams Trumps und Joe Bidens haben den Südstaat mit seinen hauchdünnen Mehrheiten als ultimativen „Swing State“ identifiziert.

Er ist zugleich ein fast idealer Spiegel Amerikas in seiner Vielfalt und Spaltung. Barack Obama gelang 2008 das Kunststück, North Carolina mit der Mobilisierung der afroamerikanischen Wähler aus dem „Black Belt“ im fruchtbaren Nordosten zu erobern. Trumps demokratischer Herausforderer Joe Biden muss nun daran anknüpfen.

In den belaubten Vororten Charlottes sowie rund um die Hauptstadt Raleigh und die Weltklasse-Universitäten Durham und Chapel Hill ist das andere Amerika zu Hause: gebildeter, multikultureller, wohlhabender und nicht ganz so religiös. Zum Beispiel Ben (58) und Sally (57) Bloom, die in einem Haus mit Veranda am Stadtrand von Raleigh im bevölkerungsreichen „Wake County“ leben.

Die Blooms nehmen Trumps Verharmlosung von Corona und das Versagen bei der Eindämmung der Pandemie persönlich. Das Paar versteht nicht, „wie Leute jemanden wählen können, der Tausende Menschenleben auf dem Gewissen hat“. Ben und Sally tragen sogar Maske, wenn sie am Abend die gewohnte Runde durch ihre Nachbarschaft drehen. Die „Black Lives Matter“-Tafeln in den Vorgärten zeigen hier, wie weit die Unterstützung für die Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus nach dem Tod des Schwarzen George Floyd unter dem Knie eines weißen Polizisten vorgedrungen sind.

In den wohlhabenden „Villages“ in Florida wird Donald Trump verehrt wie ein Popstar. Hier ist er bei einer Wahlkampfveranstaltung.
In den wohlhabenden „Villages“ in Florida wird Donald Trump verehrt wie ein Popstar. Hier ist er bei einer Wahlkampfveranstaltung. © AP

„Wake County“ und „Union County“ in North Carolina stehen symbolisch für die Schlacht um das sub- und exurbane Amerika, in dem die Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr entschieden werden. Alles dreht sich für die Wahlkämpfer darum, ihre Anhänger dort zu mobilisieren.

Bob Franken glaubt an Trumps Versprechen, Amerika und damit auch sein Leben wieder großartig zu machen. „Er hat Wort gehalten“, lobt er die Handelskriege, Mauerbau und Muslim-Bann sowie den Streit mit der Nato. Alle Kritik am Präsidenten blendet Bob aus. „Alles Fake-News der liberalen Medien.“

Auch die Blooms müssen nicht motiviert werden. „Vier weitere Jahre Trump überlebt unsere Demokratie nicht“, meint Sally, die mit Sorge verfolgt, wie der Präsident alle Normen unterminiert hat. Joe Biden war nicht ihre erste Wahl. „Aber er ist ein anständiger Mann.“ Sie würden diesmal jede Alternative zu dem Möchtegern-Autokraten unterstützen. „Das ist eine Abstimmung über Trump“.

Eric Trump (M), Sohn von US-Präsident Trump, und seine Frau Laura sind mit Trumps Anhängern an Bord eines Bootes, um ihre Unterstützung für den US-Präsidenten zu zeigen.
Eric Trump (M), Sohn von US-Präsident Trump, und seine Frau Laura sind mit Trumps Anhängern an Bord eines Bootes, um ihre Unterstützung für den US-Präsidenten zu zeigen. © SMG via ZUMA Wire

Der Ausgang der Wahl könnte am Ende an ein paar Tausend Stimmen hängen. Wie 2016, als in drei Wechselwähler-Staaten des Mittleren Westens genau 77.000 Stimmen darüber entschieden, wer alle Wahlmännerstimmen des jeweiligen Bundesstaates holte. Wisconsin gehörte dazu. Der größte Käseproduzent der USA zählt auch diesmal wieder zu den acht Bundesstaaten, die über den Ausgang der Wahlen entscheiden dürften. Mit dabei sind Pennsylvania, Michigan, Minnesota, Arizona, Georgia und Florida. Einige Analysten zählen auch Ohio, Iowa und Nevada dazu, die lange „Swing-Staaten“ waren, zuletzt aber den Republikanern beziehungsweise Demokraten zuneigten.

Die Wahlstrategen der Parteien und Meinungsforscher wissen, dass die Präsidentschaftswahlen in einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern in 50 bis 60 Wahlkreisen entschieden werden. Der Demoskop Nate Cohn machte in der New York Times folgende Rechnung auf: Jeweils ein Drittel der Amerikaner wählen verlässlich Republikaner oder Demokraten. Von dem verbleibenden Drittel sei nur die Hälfte mit Argumenten zu erreichen.

Viele davon lebten in Staaten, wo die Stimme am Ende keinen großen Unterschied macht. Die Zahl der relevanten „Wähler, die sich in dem hoch polarisierten Land wirklich überzeugen lassen“, und an Orten leben, die entscheidend sind, schätzt Cohn auf gerade mal „ein Prozent aller Erwachsenen“ ein.

Werden die „Black Lives Matter“-Proteste die Wahl beeinflussen?
Werden die „Black Lives Matter“-Proteste die Wahl beeinflussen? © AP

Einer davon ist Jerry Volenec (45), dessen Milchhof auf einer Anhöhe im Südwesten Wisconsins steht. Jerrys Großvater verdiente Dank der Preiskontrollen der „New Deal“-Ära Franklin D. Roosevelts sein Auskommen mit einer kleinen Herde von nur sechzehn Kühen. Er selber hat heute rund 300 Tiere und kommt wegen des verfallenen Milchpreises kaum über die Runden.

Trumps Handelsstreit mit Kanada verschärfte die Lage. Volenecs Farm gehört zu der „Driftless“-Region, die mit ihren tiefen Tälern und Sandstein-Kliffs eine geologische Besonderheit im Mittleren Westen ist. Ein Gebiet, das von dem großen Agrobusiness verschont blieb, weil das Land nur schwer zu bestellen ist. Vor Trump konnte kein Republikaner seit Ronald Reagan hier gewinnen, weil die Familienbetriebe demokratisch wählten. Barack Obama holte hier alle 22 Wahlkreise.

Volenec schilderte einem Reporter des „New Yorker“ kürzlich, warum er sich vor vier Jahren für Trump entschied. Obama habe ihn enttäuscht, als die Regierung in Zeiten ohnehin niedriger Preise die Schulmilch abschaffte. „Ich dachte, ein Geschäftsmann im Weißen Haus würde mir helfen.“ Er habe damals keine Reden von Trump gehört, sondern nur, was die Leute im Talk-Radio über ihn sagten. Wie 62 Prozent der Wähler im ländlichen Amerika gab Volenec seine Stimme dem New Yorker Milliardär, der die Landbevölkerung überzeugte, ihre Probleme besser zu verstehen als andere.

Effekt von „Black Lives Matter“

Der Chef der Demokraten in Wisconsin Ben Wikler meint, Trump könne seinen Sieg in dem Wechselwähler-Staat nur wiederholen, „wenn er ein enormes Polster an Stimmen im ländlichen Raum aufbaut.“ Biden dagegen muss Wähler wie Volenec in der „Driftless“-Region zurückholen und vor allem schwarze Wähler in Milwaukee und Liberale in Madison mobilisieren.

Welchen Effekt die „Black Lives Matter“-Bewegung auf die Wahl haben wird, lässt sich nur schwer abschätzen. Kenosha, die am Lake Michigan gelegene Stadt, in der es heftige Proteste gegen Polizeigewalt gab, ist so gespalten wie der Rest Wisconsins. Die konkurrierenden Besuche Trumps und Bidens in der Stadt zeigten den Wählern immerhin einen klaren Kontrast auf.

Trump tat vor einem zerstörten Geschäft in Kenosha so, als stünde das Land in Flammen, und verkaufte sich als Sprachrohr der „Schweigenden Mehrheit“. Biden hingegen distanzierte sich in Kenosha staatsmännisch von der Gewalt auf der Straße und verurteilte gleichzeitig den strukturellen Rassismus.

Der ehemalige Vizepräsident besuchte die Familie von Jacob Blake, einem Afroamerikaner, der bei einem Polizeieinsatz am 23. August in Kenosha von einem Polizeibeamten schwer verletzt wurde. Er telefonierte mit Blake, als dieser im Krankenhaus lag, und traf sich mit Vertretern der Zivilgesellschaft in einer Kirche.

Wahlhelfer Najeh Fisher (M) nimmt für Wahlen im Bezirk Miami-Dade den Stimmzettel einer Wählerin entgegen.
Wahlhelfer Najeh Fisher (M) nimmt für Wahlen im Bezirk Miami-Dade den Stimmzettel einer Wählerin entgegen. © AP

Vor vier Jahren meinte die damalige Präsidentschafts-Kandidatin Hillary Clinton noch, sie bräuchte in Wisconsin keine Ressourcen zu investieren. Doch seit Trumps Sieg 2016 ging es für die Republikaner in Wisconsin bergab. Dies lässt die Demokraten hoffen, dass sie bei der Wahl am 3. November diesen Swing-Staat zurückerobern können.

Für einen Sieg in Bidens Heimatstaat Pennsylvania mit seinen 20 Wahlmännerstimmen ist die Formel seit Jahrzehnten bekannt: Demokraten müssen hier in den Ballungszentren um Philadelphia und Pittsburgh mit großem Vorsprung gewinnen, um die erwarteten Verluste in den ländlichen Gebieten zu kompensieren.

Clinton verlor 2016 Pennsylvania mit 48,58 zu 47,85 Prozent so knapp wie nirgendwo sonst. Trump gelang es, weiße, ländliche Regionen vor allem im Nordosten des alten Industriestaats mit unerhört großen Margen zu gewinnen. In Susquehanna County unweit von Bidens Geburtsort Scranton holte er 73 Prozent der Stimmen.

„Ich liebe, was er macht“, gestand die Friseurin Mary Vender einem Reporter der Washington Post kürzlich, was sie vom Präsidenten hält: „Er ist für unsere Leute“, spricht sie im rassistischen Code seiner Anhänger, die Trump wie dem Führer eines Kults folgen. Sie glauben ihm fast alles, unter anderem die Behauptung, sein in einer irisch-katholischen Familie aufgewachsenne Herausforderer Biden habe Pennsylvania den Rücken gekehrt. Tatsächlich war Biden ein Kind, als seine Eltern mit der Familie ins benachbarte Delaware umzogen.

Eine Unterstützerin von Biden.
Eine Unterstützerin von Biden. © AP

Doch vielleicht könnte Biden das Blatt noch wenden: Interne Umfragen zeigen, dass er in den 16 Wahlbezirken um Scranton deutlich besser ankommt als einst Hillary Clinton. Mit mehr als 15 Prozent Arbeitslosigkeit hat Covid-19 spürbare Konsequenzen, die Trumps Unterstützung aufweicht. Ich hasse es zu sagen“, meint Aaron Stern, der Chef der Demokraten von „Warren County“ in Kentucky, zu Bidens Aussichten. „Aber es hilft in meiner Region, dass er ein weißer Mann ist.“ Sexismus und Rassismus gehören neben der 50er-Jahre-Nostalgie zum unbestrittenen Appeal Trumps.

Doch wer denkt, dass Donald Trumps Anhänger ausschließlich abgehängte Verlierer der Globalisierung sind, der fehlt. Nirgendwo trat dies deutlicher in Erscheinung als in „The Villages“, einer wohlhabenden Rentner-Siedlung unweit von Disneyland im Herzen Floridas. Fast 70 Prozent der mehr als 120.000 Einwohner haben 2016 für Trump gestimmt, der seine Villa in Palm Beach kürzlich zu seinem privaten Hauptwohnsitz machte. „Ich hatte einmal überlegt, in die ‚Villages‘ zu ziehen“, schmeichelte der Präsident seinen Fans vor einem Besuch vergangenen Oktober. Die danken Trump mit Paraden fahnen-geschmückter Golfwagen, dem Hauptfortbewegungsmittel der „Villagers“.

Sie verzeihen ihrem Präsidenten so gut wie alles: Ende Juni, auf dem Höhepunkt der „Black Lives Matter“-Proteste, leitete der Präsident den Tweet eines Unbekannten weiter. Angehängt ist ein Video, das einen mit „Trump 2020“ und „America First“ dekorierten Golfwagen zeigt, von dem ein Mann „White Power“ ruft. Das ist der Schlachtruf weißer Nationalisten, der auch bei dem Fackelmarsch rechter Extremisten in Charlottesville 2017 zu hören war. Der Tweet stand vierzehn Stunden lang im Netz, bevor ihn jemand löschte.

Alfreda Sales (l) sitzt auf einem Stuhl während sie zusammen mit anderen in einer Schlange vor dem Brainerd Youth and Family Development Center wartet, um vorzeitig ihre Wahlstimme abzugeben.
Alfreda Sales (l) sitzt auf einem Stuhl während sie zusammen mit anderen in einer Schlange vor dem Brainerd Youth and Family Development Center wartet, um vorzeitig ihre Wahlstimme abzugeben. © Chattanooga Times Free Press/AP

„Wir kämpfen um die Seele der Nation und der Präsident hat seine Seite gewählt“, kritisierte Joe Biden damals die Taktlosigkeit des Präsidenten. „Wir werden diese Schlacht gewinnen.“ Dafür müsste der Demokrat in dem stets umkämpften Florida an Orten wie „The Villages“ allerdings ein paar Prozentpunkte zulegen. Keine einfache Aufgabe, wie Chris Stanley weiß, die den kleinen Club der Demokraten anführt. „Wir sehen uns einem konstanten Sperrfeuer aus Hass ausgesetzt“, beschreibt sie die aufgeheizte Atmosphäre in „Florida freundlichster Heimatstadt“.

Weiterführende Artikel

Biden gibt frühzeitig seine Stimme ab

Biden gibt frühzeitig seine Stimme ab

Nachdem US-Präsident Donald Trump seine Stimme am Samstag abgegeben hat, hat nun auch sein Konkurrent Joe Biden gewählt.

„So kann es einfach nicht weitergehen“

„So kann es einfach nicht weitergehen“

Am 3. November wird in den USA der Präsident gewählt. Der Amerikaner Bryan Rothfuss ist Sänger an der Staatsoperette. Er erklärt, für wen er stimmen will.

„Trump verschlimmert die Probleme“

„Trump verschlimmert die Probleme“

USA-Experte Josef Braml über unzuverlässige Umfragen, Sorgen vor einem knappen Wahlausgang und die weltweite Bedeutung der Wahl.

Biden räumt Fehler ein, Trump mauert

Biden räumt Fehler ein, Trump mauert

Ein TV-Abend als Sinnbild: Statt sich gemeinsam den Fragen der Wähler zu stellen, treten die Kontrahenten zeitgleich bei konkurrierenden Veranstaltungen auf.

Dass sich etwas bewegt in den festgefahrenen Mehrheiten vieler US-Bundesstaaten, hat auch mit der Corona-Pandemie zu tun, die der Präsident bis heute heruntergespielt hat – zuletzt, indem er die eigene Covid-Erkrankung banalisierte. Die Realität des unsichtbaren Erregers macht dem Präsidenten überall in den „Swing Staaten“ zu schaffen. „Das Coronavirus nimmt Trumps Präsidentschaft ins Visier“ – so hatte der konservative Kolumnist Ross Douthat bereits im März vor den Konsequenzen der fehlenden Dringlichkeit bei der Bekämpfung der Pandemie gewarnt. Wenn der Eindruck nicht trügt, könnte er recht behalten. Der Wechsel weniger Stimmen bei den Rentnern, der ländlichen Bevölkerung, den Vororten der Städte und den Weißen, reicht, den Ausgang der Wahlen in den tief gespaltenen Staaten von Amerika in die eine oder Richtung zu beeinflussen.

Mehr zum Thema Politik