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Weißwasser

Vandalismus auf dem Trainingsplatz

Der Trainingsplatz in Weißwasser wurde vermüllt und Sportgeräte beschädigt.

Herumgeworfener Müll und beschädigte Trainingsgeräte (im Hintergrund): So fanden die Weißwasseraner Hundesportler am Samstag ihren Trainingsplatz vor.
Herumgeworfener Müll und beschädigte Trainingsgeräte (im Hintergrund): So fanden die Weißwasseraner Hundesportler am Samstag ihren Trainingsplatz vor. © Foto: Hundesportverein

Weißwasser. Die Mitglieder des Hundesportvereins Weißwasser waren am vergangenen Samstag frohen Mutes auf dem Weg zum Hundesportplatz Weißwasser. Der Tag des Hundes sollte vorbereitet werden. Als sie dort ankamen, trauten sie ihren Augen nicht, so der 1. Vorsitzende Frank Förster gegenüber TAGEBLATT: „Es »grüßte« uns zunächst eine umgekippte und durchwühlte Mülltonne. Vor allem auch das hingeschmissene, zerbrochene Glas ist nicht gerade förderlich für unseren Trainingsplatz. Menschen haben Schuhe an, aber Hunde nicht“.

Zudem lagen verschiedene Trainingsgeräte kreuz und quer über den Platz verstreut, schilderte der Vereinschef weiter. „Ein demolierter Reifen zum Durchspringen, eine beschädigte Agility-Wippe, umgeworfene Hürden, hin- und hergeworfene Teile unserer Mauer und zu guter Letzt auch ein angeknickter Zaunpfahl zeigten das Ausmaß an Zerstörungswut, die Unbekannte offenbar nicht anders zu kanalisieren wussten“, ärgert sich Frank Förster.

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Natürlich sind auch die anderen Vereinsmitglieder verärgert. Denn um den Platz sowie die Geräte in guten Zustand zu bekommen, bedarf es zahlreicher ehrenamtlicher Arbeitsstunden der Mitglieder und finanzieller Unterstützung von verschiedener Seite. Die gekauften Agility-Geräte seien in ihrer Anschaffung nicht gerade billig, der Verein habe hart und lange dafür wirtschaften müssen, gute Geräte zu beschaffen, heißt es in der Mitteilung des HSV weiter. „Insofern verstehen und akzeptieren wir nicht, dass es offensichtlich Personen gibt, die sich auf Kosten anderer austoben müssen und keinen Respekt vor der unentgeltlichen Arbeit unserer Vereinsmitglieder zu haben scheinen“.

Um den Vereinsbetrieb wieder aufnehmen zu können, wurde der Müll zusammengefegt und die beschädigten Geräte vom Platz geräumt. Sie müssen überprüft, repariert oder ersetzt werden, was wieder Zeit und Geld kostet. Dennoch wollen sich die Hundesportler nicht unterkriegen lassen. (red/aw)