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VEAB-Brache wird abgerissen

Der ehemalige Aufkaufbetrieb in Kamenz stand schon seit Jahren leer. Jetzt kommt das Gebäude weg.

© Matthias Schumann

Kamenz. Einer der größten Schandflecke in der Innenstadt wird saniert. Es handelt sich um das Grundstück Hoyerswerdaer Straße 22. Zu DDR-Zeiten war hier der VEAB untergebracht – der Volkseigene Erfassung- und Aufkaufbetrieb. Die seit vielen Jahren leerstehenden und zunehmend einsturzgefährdeten Hintergebäude sollen abgerissen werden, was auch der Wiederbelebung des Bereiches Hoyerswerdaer Straße dient.

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Der Abbruch der Industriebrache wird gefördert. Insgesamt kann der Gesamtzuschuss maximal 116 000 Euro betragen, war jetzt im Bau- und Stadtentwicklungsausschuss zu vernehmen. Damit ist auch ein zehnjähriges Wiederbebauungsverbot für den Hinterhof verbunden. Insgesamt werden etwa 2 330 Kubikmeter abgebrochen, die dauerhaft nicht mehr zu Wohnzwecken genutzt werden dürfen. Der private Eigentümer plant hingegen die Sanierung der noch vorhandenen Wohngebäude, um hier Wohnen und Gewerbe anzusiedeln, was der Revitalisierung des Stadtkernrandes und damit auch der Innenstadt bis hin zu Bautzner Straße und zum Marktplatz selbst dienen kann. Immerhin wird an der Brache auch der jährliche Forstfestauszug vorbeigeführt. Die Förderung erfolgt über das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“.

Sobald die Fördervereinbarung zwischen Stadt, Land und Eigentümer abgeschlossen wurde, könnte der Abriss der Industriebrache beginnen. Ziel sei es, die gesamte Maßnahme bis zum Oktober 2016 abzuschließen. Der Eigenanteil der Stadt an der Förderung beträgt über zwei Jahre verteilt knapp 40 000 Euro. (SZ)

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