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Veranstaltung soll Hospiz bekannt machen

Lebenszeit lädt zum Winterfeuer ein. Besucher können das Haus besichtigen und sich über die Hospizarbeit informieren.

© André Braun

Die Idee, ein Winterfeuer zu veranstalten, hatte Frank Lohse. Er ist der Bauherr des Hospizes in Leisnig. „Wir nähern uns der Eröffnung“, sagt die Geschäftsführerin des Vereins Lebenszeit, Diana Fischer „Die Öffentlichkeit war zum Richtfest hier. Mit dem Winterfeuer wollen wir den Besuchern zeigen, was hier passiert. Wir müssen uns bekanntmachen.“ Für die Arbeit im Hospiz sucht der Verein ehrenamtliche Helfer. Für die wird es einen Vorbereitungskurs geben. Benötigt werden nicht nur Sterbebegleiter, sondern auch Helfer für Haus und Garten oder zum Vorlesen. „Wer uns helfen will, kann unterschiedliche Arbeiten machen“, sagt Fischer.

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Eine, die im Verein Lebenszeit ehrenamtlich mithilft, ist Rita Reißmann. Die 65-Jährige führt für den Verein jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr an der Chemnitzer Straße in Leisnig Beratungen zur Hospizarbeit durch. Vor ein paar Jahren hat sie ein todkrankes Familienmitglied begleitet. Damals sagte sie sich: Wenn ich mal Rentnerin bin, will ich in einem Hospiz tätig sein. Ihre Familie, der Mann, ihr Sohn mit Familie und ihre Tochter staunen, dass sie sich der schwierigen Aufgabe der Sterbebegleitung stellen will. „Vor allem mein Mann trägt es fabelhaft mit“, sagt sie. Weil sie Sterbebegleitung machen möchte, hat sich Rita Reißmann für den Ehrenamtskurs angemeldet. (hk)