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Verbeamtete dürfen sich über mehr Geld freuen

280 Pädagogen haben bisher im Elbland den Antrag auf Verbeamtung gestellt. Ein Status, der einiges mit sich bringt.

Das Landesamt für Schule und Bildung in Dresden.
Das Landesamt für Schule und Bildung in Dresden. © René Meinig

Großenhain. Er soll vor allem junge und frisch ausgebildete Pädagogen im Freistaat halten: der Beamtenstatus. Als zusätzliches Lockmittel neben einer festen Anstellung nicht ganz unwesentlich für Hochschulabsolventen, die neben Sachsen und Berlin bisher in jedem anderen Bundesland auf eine Verbeamtung zählen konnten. „Insofern war es der Landesregierung natürlich wichtig, die Konkurrenzfähigkeit herzustellen und damit junge Lehrer im Land zu halten“, sagt Petra Nikolov. 

Wie die Sprecherin des Landesamtes für Schule und Bildung erklärt, würden bisher zahlreiche Lehrer ihr Interesse bekunden und einen Antrag auf Verbeamtung stellen. Möglich sei das Lehrkräften, die noch nicht das 42. Lebensjahr vollendet haben, bis zum Dezember 2023. Lehrern, die sich jenseits der fest geschriebenen Altersgrenze befänden, bekämen einen finanziellen Ausgleich. Neben der Anhebung ihrer Gehälter auf die Entgeldgruppe 13 würde es für nicht verbeamtete Kollegen einen Obolus oben drauf geben.

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Die Grundsätze des Beamtenstatus sind im entsprechenden Gesetz geregelt. Auf Lebenszeit an ihren Arbeitgeber gebunden, dürfen sich Verbeamtete über mehr Geld im Portemonnaie freuen. Die Nettobesoldung ist einfach höher als in einem Angestelltenverhältnis. Es entfallen die Zahlungen zur Renten- und Arbeitslosenversicherung. Im Gegensatz zur Rente aus der Deutschen Rentenversicherung erhält ein verbeamteter Lehrer eine Pension, die sich nach der ruhegehaltfähigen Dienstzeit einerseits und der zuletzt bezogenen Besoldungszeit andererseits richtet. Beamte sind zudem beihilfeberechtigt. Ein System, dass sich mithilfe einer Versicherung im privaten Krankenversicherungssystem ausschöpfen lässt.

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Eine Entlassung des Beamten aus dem Arbeitsverhältnis kommt nur bei besonders schweren Pflichtverletzungen oder auf eigenen Wunsch in Betracht. Für viele potenzielle Antragsteller eine Überlegung wert: Lehrer, die verbeamtet sind, können falls es notwendig ist, versetzt werden.

Nachteilig wirkt sich ein Beamtenverhältnis nur dann aus, wenn es zeitlich begrenzt ist. Eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung nach Ende der Befristung ist dann nur noch unter sehr eingeschränkten Voraussetzungen möglich.