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Verbesserte Fahrradverbindung

Die Einbahnstraße soll für Radfahrer in beide Richtungen freigegeben werden.

© Norbert Millauer

Radebeul. Künftig wird die Neue Straße für Radfahrer auch von der Meißner Straße aus befahrbar sein. Dies bestätigte Radebeuls 2. Bürgermeister Winfried Lehmann (CDU) kürzlich der Stadt-CDU. Die Christdemokraten hatten sich dafür eingesetzt, die Fahrradverbindung zwischen Niederlößnitz und Altkötzschenbroda zu verbessern. Stadtrat Wolfgang Jacobi (CDU) regte in der Stadtratssitzung im Juni an, die Neue Straße als unechte Einbahnstraße auszuweisen, sodass Radfahrer sie in beiden Richtungen befahren können. Nun gelang der Durchbruch: Noch im Sommer soll das entsprechende Schild angebracht werden.

Bisher dürfen Radfahrer aus der Niederlößnitz, die an der Haltestelle Borstraße die Meißner Straße an der Fußgängerampel überqueren, nicht den direkten Weg über die Neue Straße nehmen. Obwohl auf der Neuen Straße wenig Autoverkehr und die Straße auch nicht zu schmal ist, gibt es dort seit Jahren ein Einbahnschild ohne Ausnahmen für Radfahrer. Radfahrer in Richtung Altkötzschenbroda waren deshalb gezwungen, nach der Querung der Meißner Straße auf dem Fußweg bis zur Hainstraße zu fahren (oder zu schieben). Oder manch einer hat mit schlechtem Gewissen die Einbahnregel ignoriert und ist dennoch durchgefahren.

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CDU-Stadtvorsitzender Werner Glowka „Wir wollen, dass Verkehrsregeln eingehalten werden, aber diese müssen auch vernünftig sein. Und die Einbahnregelung an der Neuen Straße ohne Ausnahmen für Fahrräder leuchtet einfach niemanden ein. Selbst an der viel stärker befahrenen Kaditzer Straße ist das möglich.“

Die Christdemokraten rufen Bürger dazu auf, weitere Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrsregeln im Stadtgebiet direkt an die Stadtverwaltung heranzutragen oder aber an die CDU unter [email protected] (SZ)