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Verbotszone um den Sachsenstein

Wegen umgeknickter Bäume nach Sturm Friederike wurden weitere Waldwege gesperrt. Es wird vor Lebensgefahr gewarnt.

Von Gunnar Klehm

Beliebte Aussichtspunkte sind für Wanderer jetzt tabu. Wie der zuständige Forstbezirk Neustadt informierte, müssen zur Sicherheit der Waldbesucher mehrere Wanderwege gesperrt werden. Grund dafür sind die umgeknickten Bäume und abgebrochenen Baumkronen, die Orkantief Friederike hinterlassen hat. Der Sturm brauste am 18. Januar über die Sächsische Schweiz hinweg.

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Betroffen ist zum einen der Bereich zwischen Krippen und Schmilka-Hirschmühle. Dort hat die Forstbehörde folgende Wege gesperrt: Caspar-David-Friedrich-Weg, Mittelhangweg und Hirschgrund (gelber Strich), Höhenterrainweg sowie den Püschel-Weg (grüner Punkt). Bekannte Aussichtspunkte wie die Kleine Bastei und die Hunskirche können deshalb nicht erreicht werden, heißt es. Der Caspar-David-Friedrich-Weg soll Ende Februar wieder freigegeben werden. „Am Mittelhangweg können die Arbeiten aber erst im April abgeschlossen werden“, erklärt Kerstin Rödiger, die Sprecherin des Forstbezirks.

Brennholz nach Einweisung

Gesperrt sind ab sofort auch die Wege rund um den Sachsenstein sowie den Felsen „Nachbar“ im Bielatal.

Der Sachsenforst weist darauf hin, dass das im Wald liegende Holz zwar als Brennholz erworben und genutzt werden kann, dazu aber zwingend eine Einweisung durch den zuständigen Revierleiter erfolgen muss. „Diese Arbeiten sind ohne spezielle Schulung und Erfahrung lebensgefährlich“, erklärt Kerstin Rödiger.

Freigegeben wurde nach Aufräumarbeiten dagegen wieder die Untere Affensteinpromenade im Schmilkaer Gebiet. Mehr als ein Dutzend Wege sind im Nationalpark Sächsische Schweiz aber weiterhin wegen Sturmschäden gesperrt.

Wegeserviceim Internet unter
www.nationalpark-saechsische-schweiz.de