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Verbrecher dicht auf den Fersen

Die tschechische Polizei glaubt offenbar, den Aufenthaltsort des flüchtigen Jindrich Jetmar zu kennen.

Von Steffen Neumann

Ein gefährlicher Krimineller hält seit drei Wochen die Böhmische Schweiz in Atem. Trotz aufwendiger Suche konnte der flüchtige Jindrich Jetmar noch nicht dingfest gemacht werden. Jetmar stammt aus Janov bei Hrensko und soll Bergsteiger sein.

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Mit einfachen Mitteln kann eine Infektion vermieden werden. Wer trotzdem Symptome hat, kann zunächst mit Cremes aus der Apotheke .

Auch wenn die Situation unverändert scheint, gehen die Polizisten offenbar davon aus, dem mutmaßlichen Verbrecher näher gekommen zu sein. Das lässt sich aus den knappen Polizeiangaben ablesen. „Wir haben den Kreis enger gezogen, in dem er sich aufhalten kann“, sagt Bohumil Kotas, Chef der Kriminalpolizei im Bezirk Usti. Glaubt Stimmen aus der Bevölkerung, bewegt sich der Gesuchte in den Wäldern um Ludvikovice, Kamen und Ruzova. In der Nähe von Ruzova war er auch vor drei Wochen von Rangern des Nationalparks in einer Jagdhütte zuletzt gesehen worden. Einen Grenzübertritt des Flüchtigen nach Sachsen schließt Polizei-Sprecherin Veronika Hysplerova jedoch inzwischen aus.

Die Polizei hatte am 17. Januar eine Großfahndung gestartet, die bis heute anhält. Der 47-jährige soll einen Mann mit dem Tod bedroht haben. Schon vorher stand Jetmar wegen Raubdelikten auf der Fahndungsliste. Die Ordnungshüter rufen die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf und warnen ausdrücklich davor, sich dem Gesuchten zu nähern. Er ist bewaffnet.